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Mittwoch, 23.07.2008
Tadschikistan startet Imagekampagne in Auslandsmedien
Duschanbe. Tadschikistan will eine Kampagne zur Verbesserung seines Images in ausländischen Medien starten. Dazu wurde ein Informationskomitee gegründet, das Präsident Emomali Rachmon (Rachmonow) persönlich leitet. Gleichzeitig wird bei den nationalen Medien die staatliche Kontrolle verschärft.
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Tadschikistan gilt derzeit im Ausland nicht nur als „ärmste Land in Zentralasien“, sondern auch als „wichtigster Transitkorridor für Drogen aus Afghanistan nach Europa“.
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Das schlechte Ansehen Tadschikistans und von Präsident Rachmonow (Rachmon) im Ausland beunruhigt die Regierung stark. Sie registriert vor allem die abschreckende Wirkung auf dringend benötigte Investoren.
Das neue Komitee soll auf negative Veröffentlichungen über Tadschikistan in der ausländischen Presse mit positiven Gegendarstellungen reagieren, die möglichst auch im selben Medium publiziert werden sollen.
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Nach Angaben der Tageszeitung „Kommersant“ wurden für diese Imagekampagne beträchtliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Vertreter ausländischer Medien in Tadschikistan (Reuters und BBC) wurden bereits ins Außenministerium bestellt und darum gebeten, „objektiver“ über das Land zu berichten. Widrigenfalls könnten Zeitungen auch geschlossen werden.
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Gleichzeitig haben die Behörden den Druck auf die einheimischen Medien erhöht. Dabei sollen Journalisten und ihre Familien konkret bedroht worden sein.
Innenministerium und Geheimdienst haben an alle Redaktionen im Land Richtlinien über die künftige Informationspolitik herausgegeben.
(ab/epd/.rufo/Moskau)
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