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| Kinderschutz-Ombudsmann Pawel Astrachow will Pädophile kastrieren lassen (Foto: TV) | |
Mittwoch, 09.06.2010
Kinderschützer will Pädophile kastrieren, Lobby stört
Moskau. Eine Pädophilie-Lobby sei möglicherweise in der Duma und dem Föderationsrat tätig, argwöhnt der Kinderschutz-Bevollmächtigte des russischen Präsidenten, Pawel Astachow. Sie verhindere Strafverschärfung - wie Kastration von Kinderschändern.
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Nur durch die Aktivitäten eine Pädophilie-Lobby sei zu erklären, dass alle Versuche, die Kinderschutzgesetzgebung gegen Pädophilie - wie mittlerweile weltweit üblich - zu verschärfen, in den Parlamentsausschüssen blockiert würden, vermutet Kinderschutz-Ombudsmann Astachow auf einer Pressekonferenz in Moskau.
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Ohne eine medizinisch-psychologische Zwangsbehandlung bis hin zur "chemischen Kastration" dürfe es keine Haftentlassung für Verurteilte Pädophile geben, sagte Astachow.
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Kastrations-Drohung - um Ausländer abzuschrecken Eine Verschärfung der Gesetze in Russland sei auch dringend nötig, um zu verhindern, das Pädophile aus aller Welt nach Russland kämen.
Nur durch die Tätigkeit einer einflussreichen Pädophilen-Lobby sei auch ein mildes Gerichtsurteil gegen einen Petersburger Kinderschänder zu erklären.
Der Mann hatt vier Jahre lang regelmässig seine eigene Nichte vergewaltigt. Fünf dieser Fälle waren gerichtsfest bewiesen worden, der Täter war von einem Gericht in St.Petersburg aber nur zu sechs Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
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Der 25-Jährige hatte dem anfangs erst fünfjährigen Mädchen gedroht, sie zu töten, wenn sie petzen würde. Er selbst hatte 13 Vergewaltigungen gestanden, die Staatsanwaltschaft forderte 10 Jahre Gefängnis - der Vergewaltiger konnte aber trotzdem den Gerichtssaal als freier Mann verlassen.
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