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Freitag, 11.06.2010
Moskauer Beamte bekommen Antikorruptions-Formular
Moskau. Die Moskauer Beamten müssen in Zukunft Bestechungsversuche nach einem genau geregelten Ablauf melden. Dazu wurde ein Formular entwickelt, das alle Informationen zu Schmiergeldattacken enthalten muss.
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Fortan hat ein Moskauer Beamter einen Arbeitstag Zeit, um Versuche zu melden, ihn zu schmieren. Eine entsprechende Weisung unterzeichnete Oberbürgermeister Juri Luschkow am Freitag in der russischen Hauptstadt, meldet ITAR-TASS.
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Dazu wurde ein Extraformular erarbeitet, in dem der Beamte alle Umstände des Bestechungsversuchs festhalten soll. Zuerst muss er Angaben zur eigenen Person machen und dann alles festhalten, was er von dem potentiellen Schmiergeldgeber weiß.
Darauf folgen Angaben zu Datum, Zeit und Ort des Bestechungsversuchs. Der Beamte muss genau die Umstände und den Charakter des „unsauberen Angebots“ beschreiben. Hier stehen ihm fünf Kategorien zur Verfügung: Bestechung, Drohungen, Versprechungen, Täuschung oder Gewalt.
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Beigefügt werden alle Beweismittel. Innerhalb eines Monats wird dann eine Überprüfung durchgeführt. Wenn der Tatbestand „Bestechungsversuch“ nachgewiesen wird, schaltet sich die Miliz ein.
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