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| Russland im Siegestaumel. Ein knapper Sieg in Andorra reicht zur EM-Quali, da England patzt (Foto: TV) | |
Donnerstag, 22.11.2007
Russland fährt zur Fußball-EM, England draußen
Moskau. Die Sensation ist geschafft. Russland hat sich für die Fußball-Europameisterschaft 2008 qualifiziert. Die Nationalelf profitierte von der Schützenhilfe der Kroaten, die England im Wembley-Stadion kalt stellten.
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Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt lag für die Engländer nicht einmal eine Woche. Am Mittwoch herrschte auf der regnerischen Insel eitel Sonnenschein, als sich die Sbornaja in Israel bis auf die Knochen blamierte.
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Erst blamieren sich die Russen... 1:2 verloren die Russen und damit auch jede Hoffnung auf die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Mit zwei Punkten Rückstand auf die Engländer konnte die Nationalelf von Guus Hiddink nur noch von einem Wunder träumen, um die Qualifikation zu erreichen.
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..nun England Das Wunder ist eingetreten. England verlor zu Hause gegen starke Kroaten mit 2:3. Schon früh lag das Mutterland des Fußballs 0:2 hinten. Niko Kranjcar und HSV-Profi Ivica Olic (einst bei ZSKA Moskau aktiv) trafen im Wembley-Stadion.
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Dann die Wende. Lampard verkürzte in der 56. Minute per Foulelfmeter, und der lange Peter Crouch sorgte für den 2:2-Zwischenstand. Russland war zu dem Zeitpunkt draußen.
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Aufholjagd der Engländer gestoppt, Russland siegt Doch ein Bundesliga-Spieler riss die Engländer aus allen Träumen von der Europameisterschaft. Mladen Petric von Borussia Dortmund traf nach seiner Einwechslung in der 77. Minute zum 3:2 für Kroatien.
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Russland siegte zeitgleich in einem äußerst niveauarmen Spiel 1:0 in Andorra. Torschütze Dmitri Sytschow traf bereits in der 39. Minute gegen den Fußballzwerg.
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Russland im Freudentaumel, England im Tränenmeer Ganz Russland ist im Freudentaumel. Da stört es auch nicht, dass Denis Kolodin im Spiel einen Elfer verschoss und Andrej Arschawin in der 84. Minute noch mit Rot vom Platz musste.
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Arschawin wird Russland bei den ersten Spielen in der Endrunde fehlen, aber Beckham, Lampard und Co müssen ganz zuschauen. Englands Trainer Steve McClaren muss wohl seinen Hut nehmen. Guus Hiddink werden sie hingegen ein Denkmal in Moskau setzen.
(ab/.rufo/Moskau)
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