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| Juri Gagarin war 1961 der erste Mensch im Weltall. Sieben Jahre später starb er bei einem Flugzeugabsturz (Foto: Archiv/.rufo) | |
Montag, 11.01.2010
Undichtes Luftventil schuld an Gagarins Tod?
Moskau. Der erste Mensch im All, Juri Gagarin, ist wegen eines undichten Luftventils ums Leben gekommen. Dies erklärte nun eine unabhängige Untersuchungskommission, die den Tod Gagarins, 40 Jahre nach seinem Absturz untersucht hat.
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Juri Gagarin und sein Flugbegleiter Wladimir Serjogin kamen bei einem Flugzeugabsturz am 27. März 1968 ums Leben. Ihre MiG-15 donnerte im Sturzflug in ein Waldgebiet nahe der Kreisstadt Kirschatsch (Gebiet Wladimir). Noch heute erinnert ein Denkmal an der Absturzstelle an den ersten Kosmonauten.
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Absturz bei einem Routineflug Die von der sowjetischen Regierung eingesetzte Kommission versuchte alles, um die Unfallursache zu ergründen, immerhin hatten sich die Piloten noch eine Minute vor dem Absturz völlig ruhig verhalten. Nichts deutete auf das Unglück hin.
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Doch der Abschlussbericht der Kommission wurde der Öffentlichkeit verheimlicht, was zu zahlreichen Spekulationen führte, die von Alkoholmissbrauch bis Mord reichten.
Eine neue unabhängige Kommission hat den Fall noch einmal aufgerollt. Geleitet wurde die Kommission vom ehemaligen Oberst der russischen Luftwaffe, Igor Kusnezow.
Nach Angaben Kusnezows wurde der erste Bericht verheimlicht, weil die Untersuchenden trotz aller Bemühungen zu keinem einheitlichen Resultat kamen. Dies wollte die Sowjetführung nicht eingestehen.
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Kleine Ursache - fatale Folgen Anhand von Computersimulationen haben die Experten nun noch einmal versucht, den Absturz nachzustellen. Ein undichtes Luftventil soll demnach die Tragödie ausgelöst haben.
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Gagarin und Serjogin bemerkten in etwa 4.000 Meter Höhe, dass die Kabine nicht hermetisch abgeriegelt war. Da es für den Fall keine Vorschrift gab, versuchten sie die Höhe zu verringern und gingen zu steil runter.
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Im Sturzflug verloren beide Piloten das Bewusstsein, so dass sie den Kurs nicht mehr ändern konnten, so Kusnezow. Der Offizier fordert nun eine Bestätigung seiner Untersuchungs- ergebnisse durch eine neue Kommission. Einen ersten Antrag hat der Kreml jedoch zurückgewiesen.
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