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Mittwoch, 30.09.2009
Pawel Popowitsch, Kosmonaut Nummer vier, gestorben
Gursuf. Der längst zur Legende gewordene Kosmonaut Pawel Popowitsch ist am Dienstag im Alter von 78 Jahren in Gursuf auf der Krim gestorben. Er gehörte zum „Gagarin-Kommando“ und flog 1962 als vierter Mensch ins Weltall.
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Popowitsch hatte der ersten Kosmonautengruppe der UdSSR angehört, aus der Juri Gagarin als erster Mensch im All hervorging. Popowitsch war im August 1962 drei Tage im Weltraum und ist seitdem als „Kosmonaut Nr. 4“ bekannt.
Seinen zweiten Aufenthalt im Kosmos absolvierte er im Juli 1974, als er eine Mission zur Raumstation „Salut 3“ leitete; damals hielt er sich zwei Wochen im All auf. Später war Popowitsch mehr als zehn Jahre lang stellvertretender Leiter des Ausbildungszentrums für Kosmonauten im „Sternenstädtchen“ bei Moskau.
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Popowitsch bekam zahlreiche Auszeichnungen; so war er gleich zweifacher „Held der Sowjetunion“, besaß zwei Lenin-Orden, einen Rotbannerorden, usw. Er war Ehrenbürger mehrerer russischer und bulgarischer Städte. Nach ihm wurden ein Bergmassiv in der Antarktis und ein Planet im Sonnensystem benannt.
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Der Raumflug- veteran starb am Dienstagmorgen nach einem Schlaganfall während eines Urlaubsaufenthalts in Gursuf auf der Krim. Er wird in Moskau beigesetzt werden.
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