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| Russische Skinheads zeigen den Hitlergruß (Foto: Ballin/.rufo) | |
Dienstag, 05.02.2008
Vier Skinheads in Moskau wegen Mordserie verhaftet
Moskau. Die Moskauer Polizei hat vier Mitglieder der Skinhead-Bande "Ryno" festgenommen. Die Jugendlichen werden verdächtigt, über 20 Menschen getötet zu haben. Motiv: Rassenhass.
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Die mutmaßlichen Täter wurden bereits zwischen dem 16. und 23. Januar festgenommen, teilte die Polizei nun mit.
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Gruppe radikaler Skinheads auf Menschenjagd "Sie alle wurden im Rahmen der Ermittlungen gegen eine Skinheadgruppe festgenommen. Die Gruppe wird verdächtigt, mehrere Dutzend Personen nichtslawischen Aussehens getötet zu haben. Geleitet wurde sie vom Jekaterinburger Studenten Artur Ryno", erklärte ein Behördensprecher.
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Derzeit wird ihnen der Mord von über 20 Personen vorgeworfen. Es sei aber gut möglich, dass sich diese Zahl noch erhöhe, teilten die Behörden mit.
Massenmörder aus Rassenhass Artur Ryno wurde bereits im April vergangenen Jahres nach dem Mord an einem Armenier zusammen mit einem Kumpan in Moskau verhaftet. Im Laufe der Ermittlungen gestand er die Tötung von insgesamt 37 Personen ein. Als Motiv gab er Rassenhass an.
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Kurz darauf widerrief er zwar sein Geständnis, doch die Ermittler konnten viele der zunächst gestandenen Morde mit zusätzlichem Beweismaterial belegen. Zudem wurden weitere Mitglieder der Gruppe gefasst.
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Insgesamt steigt die Anzahl fremdenfeindlicher Übergriffe in Russland von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Menschenrechts- zentrums SOWA bei Anschlägen nationalistischer Täter in Russland über 60 Menschen ums Leben.
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