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Freitag, 03.09.2010
Jetzt ist es amtlich: Marineführung bleibt in Moskau
Moskau/St. Petersburg. Das Oberkommando der russischen Kriegsmarine zieht nicht, wie geplant, nach Petersburg um. Dies wird, nachdem letzte Woche entsprechende Gerüchte aufgetaucht waren, jetzt offiziell bestätigt.
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Dies erklärte der stellvertretende Stabsleiter und Vize-Admiral Oleg Burzew am Freitag in Moskau auf einer Pressekonferenz. Nach seinen Worten wurde die Entscheidung darüber allerdings „schon vor einem Jahr getroffen“. Diese Aussage kommt dann doch überraschend.
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Bisher hatte es geheißen, der Umzug sollte bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Der Vorschlag war 2007 von Staatsduma-Chef Boris Gryslow ausgegangen, aber auf wenig Gegenliebe gestoßen. Vor allem die horrenden Kosten (50 Milliarden Rubel) hatten viele zurückgeschreckt.
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Die Flottenleitung wird nun in Moskau selbst umziehen, wobei es mehrere Varianten gibt, sagte ein Informant gegenüber RIA Novosti. Der Wegzug aus den Gebäuden an der Metrostation „Krasnyje worota“ scheint aber beschlossene Sache zu sein.
Möglicherweise kommt es sogar zu einer grundlegenden Umstrukturierung. Nach Angaben eines Informanten von Interfax soll das Oberkommando der Marine in den Generalstab der Streitkräfte der Russischen Föderation eingegliedert werden.
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Im Admiralitätsgebäude in St. Petersburg wird Flottenchef Wladimir Wyssotzki ein Arbeitszimmer haben. Die Stabsoffiziere, die bereits dort untergebracht sind – die sollten eigentlich den Umzug vorbereiten – bleiben auch an Ort und Stelle.
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Sie bilden eine Vertretung der Marineführung. Das Schild am Eingang in die Admiralität, das schon jetzt auf den Flottensitz hinweist, muss nun wohl aber wieder abmontiert werden.
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