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Montag, 30.08.2010
Flottenleitung zieht vorerst nicht nach Petersburg um
Moskau/St. Petersburg. Der für die zweite Jahreshälfte geplante Umzug der Kriegsmarineführung an die Newa ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Er ist zu teuer, und die Admirale wollen sich auch gar nicht von Moskau trennen.
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Eigentlich sollte die Flottenführung bereits Ende 2009 in das Admiralitätsgebäude am linken Newa-Ufer eingezogen sein, aber daraus wurde wegen mangelnder finanzieller Mittel nichts. Außerdem verspürten nur 20 der 800 Stabsmitarbeiter Lust auf einen Umzug nach St. Petersburg.
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Wie die Zeitung „Kommersant“ am Montag in ihrer Petersburger Regionalausgabe schreibt, ist der Umzug jetzt in weite Ferne gerückt: „Mit dem Unzug nach St. Petersburg herrscht jetzt völlige Unklarheit, wir haben überhaupt keine Direktiven“, teilte ein Informant im Flottenstab mit.
Die Kosten für den Umzug wurden auf stolze 50 Milliarden Rubel (knapp 1,3 Milliarden Euro) geschätzt. Laut Militärexperte Wladimir Schtscherbakow sollte ein Teil davon durch die Veräußerung der Stabsgebäude in der russischen Hauptstadt abgedeckt werden.
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Aber die ließen sich bisher nicht verkaufen, auch weil die Häuser in einem sehr schlechten Zustand sind. Ein weiterer Grund: Armee und Flotte stehen vor einer Umrüstung, „und da hat man beschlossen, irgendwelche Verlegungen erst einmal zu lassen“.
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