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Donnerstag, 26.08.2010
Chimki-Wald: Stadt Moskau für neue Trassenführung
Moskau. Bürgermeister Luschkow auf Seiten der Ökologen? Die geplante Autobahn von Moskau nach St. Petersburg könnte den Wald von Chimki umgehen. Die Moskauer Stadtverwaltung macht sich für eine Änderung der Trassenführung stark.
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Dies zumindest erklärte Oleg Mitwol, der als Umweltaktivist bekannte Präfekt des Moskauer Nord-Verwaltungsbezirks. Die Strecke könnte auch durch den zur Hauptstadt gehörenden Bezirk Molschaninowka geführt werden, der nur dünn besiedelt sei, erklärte Mitwol.
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„Ich habe diese Frage schon mit Bürgermeister Juri Luschkow erörtert und er ist ein begeisterter Anhänger dieser Idee“, sagte Mitwol. Er hoffe darauf, dass die Regierung dieses Projekt erörtere. Wenn es angenommen würde, seien „viele Probleme zu vermeiden“.
In Vorbereitung des geplanten Autobahnbaus wurde in den letzten Wochen mit dem Anlegen einer Schneise durch den Stadtwald der Moskauer Satellitenstadt Chimki begonnen. Verschiedene Umwelt- und Oppositionsgruppen protestieren dagegen. Zum Teil werden die Proteste von der Staatsmacht oder Gegendemonstranten unterdrückt.
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Bisher hat die Rodung eine Breite von 40 bis 60 Meter erreicht, den Plänen zufolge soll sie 80 bis 100 Meter breit werden. Die Autobahn soll vom Moskauer Autobahnring bis zum Flughafen Scheremetjewo zehn Fahrspuren breit sein.
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Die Behörden und auch Premierminsiter Putin verteidigen die Trassenführung durch den Wald mit der Argumentation, dass im Rahmen von ökologischen Ausgleichs-Maßnahmen deutlich mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden.
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