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| An der Unglücksstelle ist die See nicht so glatt - was die Suche nach den Seeleuten erschwert (Foto: rian.ru) | |
Freitag, 27.08.2010
Schlepper im Nordmeer gesunken: 11 Seeleute vermisst
Jakutsk. Vor der Lena-Mündung an der Nordküste Sibiriens ist heute Nacht ein Schlepper mit 14 Mann Besatzung gesunken. Drei Seeleute wurden bisher gerettet. Das Schiff war im Sturm einem Havaristen zur Hilfe gekommen.
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Der Schlepper „Alexej Kulakowski“ war gestern auf das Nordmeer hinausgefahren, wo etwa 20 Seemeilen vor der Lenamündung ein Fischkutter einen Antriebsausfall hatte.
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Mit dem Abschleppen des Havaristen wollte man bis zum Tagesanbruch warten. In der Nacht herrschte starker Seegang mit 2,5 Meter hohen Wellen und Wind mit etwa 75 km/h Geschwindigkeit.
Um 2.30 Uhr meldete der Fischkutter über Funk, dass der Schlepper Schlagseite und keinen Strom habe und es keine Funkverbindung zu ihm mehr gibt. 40 Minuten später kenterte das Schiff und sank wenige Minuten später.
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Große Suchaktion im Gange Kurz nach dem Untergang wurden der Kapitän und zwei Matrosen von einem Tankschiff gerettet. Mit Schiffen, Booten und Hubschraubern wird jetzt nach den 11 vermissten Besatzungsmitgliedern gesucht. Das Wasser im Unglücksgebiet ist nur 4 Grad warm. Ein Hubschrauber entdeckte eine Rettungsinsel, die sich jedoch als leer erwies.
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Das gesunkene Schiff kann voraussichtlich gehoben werden, da es in nur 20 Meter Tiefe liegt. Über die Unglücksursache gibt es bislang nur Spekulationen.
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Ein Sprecher der Werft, auf der der Schlepper gebaut wurde, erklärte, das Schiff sei für derartige Wetterbedingungen ausgelegt gewesen und hätte auch über eine Notstrom-Versorgung verfügt.
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