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Mittwoch, 19.10.2005
Vogelgrippe bei Moskau: Quarantäne verhängt
Moskau. Die russischen Behörden haben das 350 Kilometer südlich von Moskau gelegene Dorf Jandowka wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe unter Quarantäne gestellt. Dort vereendeten auch am Mittwoch weitere Tiere.
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Gegenwärtig dürfen nur noch Seuchenärzte in das betroffene Dorf fahren, wo die Behörden die Diagnose Vogelgrippe inzwischen offiziell bestätigten. Einwohner dürfen die Siedlung nur in Ausnahmefällen verlassen. Vermutlich wird in Jandowka in Kürze eine Notschlachtung des gesamten Hausgeflügels angeordnet, berichteten russische Medien.
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Minister: Lage nicht dramatisieren
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Auch im Verwaltungsgebiet Kurgan in der südlichen Ural-Region wurde ein neuer Ausbruch der Seuche registriert, die inzwischen auch die Türkei, Rumänien und vermutlich Griechenland erreicht hat. Im Gebiet Nowosibirsk entspannte sich die Lage dagegen leicht. Die Behörden hoben die strengen Quarantäne-Vorschriften in zwei der 17 von der Vogelgrippe betroffenen Dörfern auf. In den Regionen Omsk, Tscheljabinsk und Tjumen normalisierte sich die Situation inzwischen vollständig, dort wurden sämtliche behördlichen Beschränkungen wieder aufgehoben.
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Russlands Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew rief dazu auf, die Ausbrüche der Vogelgrippe in Russland „nicht zu dramatisieren“. In fast allen Fällen seien lediglich das private Geflügel von Dorfbewohnern, aber keine Hühnerzucht-Betriebe betroffen gewesen. Sowohl in Russland als auch in der EU sei die Lage unter Kontrolle, so der Minister.
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(kp/.rufo)
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