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| Ein S-300 Raketenabwehrsystem der russischen Armee (Foto: Armstass). | |
Mittwoch, 21.03.2007
US-Raketenabwehr gefährdet Stabilität weltweit
Moskau. Moskau wertet die US-Raketenabwehr als Symptom dafür, dass anstelle globaler Kooperation und Koexistenz wieder Konfliktstrategien treten. „Wo 10 Raketen sind, können auch 500 sein“, sagt Politologe Nikonow.
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Offensichtlich, so konstatiert der Kreml-Berater Wjatscheslaw Nikonow, seien die geplanten US-Raketenabwehranlagen nicht gegen den Iran gerichtet. „Die Stationierung von Raketen in Europa ist nur ein Teil des gesamten amerikanischen Raketenabwehrsystems", sagt Nikonow gegenüber Russland-Aktuell.
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Aus zehn Raketen können schnell 500 werden
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Es gebe außerdem nicht nur Pläne zur Stationierung von Systemelementen in Alaska und auf Grönland, sondern auch Gerüchte über die Platzierung von Waffen in Rumänien und im Kaukasus, erklärt Nikonow. „Niemand kann garantieren, dass aus diesen zehn Raketen in Mittelosteuropa nicht plötzlich 100 oder 500 werden." In russischen Kommentaren werden die mitteleuropäischen Raketenschild-Pläne auch im Zusammenhang mit politischen Initiativen im US-Senat gesehen, vor allem die Ukraine und vielleicht auch Georgien beschleunigt in den Kreis der NATO-Mitglieder zu führen.
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Russische Atomraketen gleich nach dem Start vernichten Ingesamt werde damit das militärische Gleichgewicht in Europa und der Welt ausgehebelt, erklärt der Chef der russischen Luftwaffe, Generaloberst Boris Tschelzow.
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Die USA und die Nato verschafften sich so im Ernstfall die Möglichkeit, „unsere strategischen Atomwaffen am sensibelsten Anfangsabschnitt der Flugbahn, der Aufstiegsbahn, zu vernichten.“ Diesem Ziel dienen, so der Generaloberst, auch Forschungen und Tests zur Raketenabwehr.
(mig/.rufo/Moskau)
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