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Montag, 22.10.2007
Güterverkehr: Armenische Eisenbahn nimmt Fahrt auf
Jerewan. Die armenische Eisenbahn AG konnte ihr Gütertransportaufkommen in den ersten neun Monaten 2007 deutlich steigern. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete sie einen Zuwachs um 19,9 Prozent. Das armenische Verkehrsministerium hat die Betreiberrechte an der staatlichen Eisenbahn AG ausgeschrieben.
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Insgesamt beförderte die armenische Bahn im Zeitraum von Januar – September 2,27 Mio. t Güter. Dies ist vor allem auf eine Steigerung des Im- und Exports zurückzuführen. 1,18 Mio. t Importgüter (+32,4%) und 550.000 t Exportgüter (+47,9%) wurden mit der Eisenbahn transportiert. Der Binnengüterverkehr auf der Schiene war hingegen leicht rückläufig. Die Bahn beförderte 540.000 t Güter, was einen Rückgang von 14,1 Prozent bedeutet.
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Die Neunmonatszahlen wurden kurz nach der Ausschreibung der Betreiberrechte an der armenischen Bahn bekannt gegeben. Bislang gibt es zwei Bewerber: die russische Eisenbahn AG (RZD) und die indische Rail India Technical and Economic Services (RITES). Der Gewinner der Ausschreibung erhält die Betreiberrechte für einen Zeitraum von 30 Jahren. Möglich ist eine Verlängerung des Vertrags um weitere 20 Jahre.
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Bedingung für den Erhalt der Betreiberrechte ist die Bereitschaft mindestens 130 Mio. Euro in die Modernisierung des Streckennetzes zu investieren. Offiziell erwirtschaftete die armenische Eisenbahn AG im vergangenen Jahr knapp 860.000 Euro Reingewinn
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(ab/.rufo/Moskau)
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