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| Zum ersten Mal holt ein russisches Team einen europäischen Pokal im Fußball (Foto: newsru) | |
Donnerstag, 19.05.2005
ZSKA Moskau holt Uefa-Cup
Moskau. „We are the Champions“ sangen die russischen Fußballfans nach dem 3:1 Erfolg des ZSKA Moskau in Lissabon euphorisch. Das erste Mal holte ein russisches Team den Uefa-Cup.
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Der Triumph wurde nicht nur bei den mitgereisten Fans, sondern auch in der russischen Hauptstadt begeistert gefeiert. Etwa 1.500 Fans begingen den historischen Erfolg ihres Teams weit nach Mitternacht auf dem Roten Platz. Der Verkehr über die Haupteinkaufsstraße Twerskaja musste wegen des Auflaufs für mehrere Stunden stillgelegt werden.
Auch an anderen Stellen im Zentrum ging zeitweise nichts mehr. Die meisten Fans hatten den Erfolg ihres Lieblingsteams auf den TV-Bildschirmen in Straßencafes miterlebt. Trotz der Euphorie blieb es weitgehend friedlich. Lediglich in einem Cafe kam es zu einer Schlägerei zwischen Betrunkenen. Drei Menschen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Russland auf Europas Fußballthron
Es ist zwar „nur“ der kleine Pokal, doch der Uefa-Cup dürfte den russischen Fußballfans genau so viel wert sein wie die Champions-League. Immerhin gewann überhaupt erstmals ein russischer Verein ein europäisches Finale. Nach den zuletzt dürftigen Leistungen der Nationalmannschaft ein schönes Trostpflaster für alle Anhänger des runden Leders im Lande.
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Der 3:1-Erfolg von ZSKA Moskau gegen Sporting Lissabon war auch in der Höhe verdient. Nach einem 0:1-Rückstand drehten die Armeekicker in der zweiten Halbzeit des Uefa-Cup-Finals mächtig auf und damit das Spiel durch Tore von Beresutski, Schirkow und Vagner Love noch zu ihren Gunsten.
Sieg in Lissabon
Bemerkenswert an dem Triumph ist auch, dass die Moskauer ihn in der Höhle des Löwen holten. Das Finale fand in Lissabon statt, ein Heimspiel für den FC Sporting gewissermaßen. Doch ZSKA-Trainer Waleri Gasajew hatte das eher als Minus für Sporting ausgemacht. „Die stehen unter Druck, müssen auf Sieg spielen“, sagte er vor dem Finale.
Am Ende sollte er recht behalten. Dabei hatte ZSKA Moskau bislang vor allem in seinen Heimspielen überzeugt. So warfen die Armeekicker im Halbfinale schon den FC Parma dank eines 3:0-Heimerfolges aus dem Rennen, im Viertelfinale fertigten sie den AJ Auxerre daheim gar 4:0 ab.
(ab/.rufo)
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