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| Juri Luschkow scheint nach 15 Bürgermeisterjahren reif für höhere Ämter (foto: tv/rossija) | |
Mittwoch, 09.04.2008
Gerücht: Luschkow wird Föderationsrats-Vorsitzender
Moskau. Der Wechsel von Wladimir Putin vom Präsidenten- auf den Premiersessel dürfte von weiteren Personalrochaden begleitet werden: Zum nominell dritten Mann im Staate könnte Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow aufrücken.
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Einem Bericht der „Nesawissimaja Gaseta“ zufolge wird Luschkow am Tag der Ernennung Putins zum Regierungs-Chef seinen Rücktritt als Stadtoberhaupt der Hauptstadt Moskau erklären. Nach 15 Jahren im Bürgermeisteramt wird er dafür den Posten des Vorsitzenden des Parlaments-Oberhauses, des Föderationsrates, übernehmen.
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Nach Präsident Dmitri Medwedew, der am 7. Mai ins Amt eingeführt werden wird und Putin, der eventuell schon tags darauf zum Premierminister ernannt werden könnte, wäre Juri Luschkow dann in der von der Verfassung vorgegebenen Rangordnung der höchsten Repräsentanten des Staates die Nummer drei.
Luschkow will schon länger den Posten wechseln Im letzten Jahr hatte Luschkow Putin schon um eine Versetzung gebeten. Der Präsident hatte jedoch öffentlich geantwortet, dass man damit warten müsse, bis Luschkow das Problem der um ihre Investitionen betrogenen Käufer von Neubauwohnungen gelöst habe.
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Neuer Moskauer Bürgermeister könnte mit großer Wahrscheinlichkeit Sergej Sobjanin werden, der bisher die Präsidentenverwaltung im Kreml leitet.
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Für Sergej Mironow, bis dato Föderationsvorsitzender, ist in der Version der Zeitung kein Platz mehr in auf der Führungsetage des Staates: Er werde „in die Regionen“ (sprich: in die Wüste) geschickt, von wo er seine Partei „Gerechtes Russland“ leiten könne.
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Denn für diese zweite kleine Kreml-Partei gebe es keinen Bedarf mehr, sobald Wladimir Putin wie prognostiziert den Vorsitz bei „Einiges Russland“, der Haupt-Hauspartei des Kreml übernehmen werde.
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