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| Matthias Warnig hat in Russland die Dresdner Bank aufgebaut, inzwischen verdient er beim Pipeline-Konsortium Nord Stream sein Geld (Foto: Nord Stream) | |
Montag, 29.06.2009
Arbeiten in Russland lohnt sich für Ausländer
Moskau. Russland ist weltweit der beste Standort für Arbeitnehmer, die Geld verdienen wollen. Russland bietet ausländischen Managern hohe Gehälter und gute Möglichkeiten zum Sparen, hat die Investmentbank HSBC ermittelt.
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An der in 26 Ländern durchgeführten Umfrage beteiligten sich 3.100 so genannte „Expatriats“, d.h. Menschen, die in einem anderen Land als ihrer Heimat leben und arbeiten. Freilich wurden offensichtlich nur westliche Fachkräfte befragt – die in Moskau als Hausmeister arbeitenden Kirgisen oder die Händler-Karawanne aus dem Kaukasus hätten den Wert sicher deutlich nach unten gedückt.
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Viele Spezialisten wechseln ins Ausland, um mehr Gehalt zu bekommen – in Russland erfüllt sich diese Hoffnung bei immerhin 97 Prozent der Befragten. Grund: Russland ist bei vielen Managern als Standort unbeliebt, daher wird die Versetzung nach Moskau mit Barem versüßt.
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Spitzenverdiener in Moskau Moskau ist auch ein Paradies für Spitzenverdiener. In Russland gaben 30 Prozent der Befragten an, mehr als 250.000 USD pro Jahr zu verdienen. Damit ist das Land Spitzenreiter bei den Spitzenverdienern unter den ausländischen Managern.
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Selbst in Japan, Hongkong, der Schweiz und Indien verdienen maximal 25 – 27 Prozent der ausländischen Top-Manager eine Viertelmillion Dollar. Im Durchschnitt verdienen zugereiste Führungskräfte nur in Japan noch mehr Geld als in Russland. Allerdings ist der Lebensunterhalt in Tokio auch noch teurer als in Moskau.
Man kann auch in Russland sparen So bietet Russland den Managern gute Möglichkeiten, Geld auf die hohe Kante zu legen. Über die Hälfte kann trotz der hohen Mieten in Moskau mindestens 4.000 USD pro Monat sparen, lediglich in Saudi-Arabien haben Ausländer am Monatsende mehr freies Geld zur Verfügung.
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Mehr als zwei Drittel der Befragten leisten sich zudem in Russland eine eigene Haushaltskraft. Allerdings haben infolge der Krise auch viele ausländische Manager in Russland ihre Lebenshaltungskosten eingeschränkt.
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Frankreich romantisch, Russland lukrativ Trotz der Krise belegt Russland in dem HSBC-Ranking insgesamt Platz 1. Auf dem zweiten und dritten Platz landen Staaten der Nahostregion: Katar und Saudi-Arabien. Unter den weiteren Top-10 sind nur asiatische Staaten: Hongkong, VAE, Singapur, Japan, Bahrein, Indien und Malaysia. Als lukrativster europäischer Standort liegt die Schweiz auf Platz zwölf, Deutschland sogar nur auf Platz 23.
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Das Traumziel vieler Einwanderer Australien hat zumindest von den Einkommens-Möglichkeiten wenig zu bieten: Platz 24 von 26. Auf dem letzten Platz liegt Frankreich. Nach Paris fährt man ja auch der Liebe und nicht des Geldes wegen.
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