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| Trotz dünner Beweislage noch immer in Haft: Bankier Alexei Frenkel. (Foto:newsru.com) | |
Dienstag, 13.03.2007
Bankier Frenkel wird in neues Verfahren verwickelt
Moskau. Der im Mordfall am stellvertretenden Zentralbankchef Koslow beschuldigte Bankier Alexei Frenkel wird heute in einem neuen Verfahren befragt. Es wird vermutet, dass damit seine Haft verlängert werden soll.
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Offiziell soll Ex-VIP-Bank-Chef Frenkel beim heutigen Verhör im Moskauer Untersuchungsgefängis “Matrosenruhe” nur als Zeuge in einem anderen Verfahren aussagen, das den Mordfall Koslow nicht betrifft. Doch wie sein Anwalt Igor Trunow gegenüber der “Rossiskaja Gaseta” sagte, könnte Frenkel danach sehr leicht vom Zeugen zum Beschuldigten werden.
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Wie die Tageszeitung “Kommersant schreibt, wird hinter dem neuen Verfahren eine Untersuchung wegen illegaler Bankgeschäfte vermutet, in das Frenkel verwickelt werden soll, um seine Haft zu verlängern.
Eine solche Entwicklung sei schon lange erwartet worden, sagt der Präsident der Internationalen Valuta Assoziation, Alexej Mamontow, der Frenkel unterstützt.
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Frenkel hat viele mächtige Feinde
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Tatsächlich hat sich die Beweislage in der Anklage Frenkels im Mordfall Koslow als so dünn erwiesen, dass sein Anwalt schon lange die Freilassung Frenkels fordert. Dieser hat sich jedoch während der vergangenen Monate viele mächtige Feinde geschaffen, die durchaus ein Interesse an einer Haftverlängerung haben könnten.
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Statt sich als Angeschuldigter zu fügen, hatte Frenkel während der vergangenen Monate selbst die Rolle eines Anklägers übernommen und in mehreren Briefen an die Medien höchst peinliche Informationen über hochgradige Korruption in der Zentralbank verbreitet.
Unter anderem beschuldigt Frenkel die Zentralbank, sie habe der VIP-Bank die Lizenz entzogen, weil sie nicht bereit gewesen sei, die verlangte Bestechungssumme zu bezahlen. (eva/.rufo/.St. Petersburg)
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