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Besserer Anschluss an den Weltmarkt: Russland erwartet durch den WTO-Beitritt mehr Im- und Exporte (Foto: ld/.rufo)
Besserer Anschluss an den Weltmarkt: Russland erwartet durch den WTO-Beitritt mehr Im- und Exporte (Foto: ld/.rufo)
Dienstag, 10.07.2012

Ratifizierung in der Duma: Russland nun WTO-Mitglied

Moskau. Russlands Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) ist mehr als 18 Jahre nach dem Aufnahmeantrag perfekt. Die Duma ratifizierte mit der Mehrheit der Kreml-Hauspartei „Einiges Russland“ das Beitrittsprotokoll, nachdem die WTO im Dezember Russlands Aufnahme zugestimmt hatte.


238 Abgeordnete votierten für die WTO-Mitgliedschaft, das waren nur zwölf Stimmen mehr als nötig. Die anderen drei im Parlament vertretenen Parteien mobilisierten 208 Gegenstimmen. Zehn Jahre nach dem Beitritt Chinas ist Russland damit die letzte der großen Volkswirtschaften, die WTO-Mitglied wird.

Bei Russland-Aktuell
• Verfassungsgericht billigt russischen WTO-Beitritt (09.07.2012)
• GAZ schraubt Mercedes „made in Russia“ zusammen (25.06.2012)
• Mehr Ängste vor der WTO, als Freude über den Beitritt (16.12.2011)
• Nach 18 Jahren Warten: Russland in WTO aufgenommen (16.12.2011)
• WTO-Beitritt: Russland erlässt Europa Überfluggebühren (15.11.2011)

Deutsche Wirtschaft hofft auf leichteres Business


Vor allem auch Deutschland als einer der wichtigsten russischen Handels- und Wirtschaftspartner hofft, dass die Geschäfte zwischen beiden Ländern nun einfacher werden. Russland verpflichtet sich mit dem Schritt auch, seine Märkte mehr als bisher zu öffnen.

So sinkt der durchschnittliche Zollsatz Russlands für Importe von derzeit 10 auf 7,8 Prozent. Dadurch könnten allein deutsche Firmen nach Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums bei Geschäften mit Russland rund eine Milliarde Euro pro Jahr mehr verdienen.

WTO-Beitritt als ökonomischer Glasnost-Faktor


Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft lobte im Dezember die WTO-Aufnahme Russlands auch wegen des damit verbundenen «Modernisierungsdrucks». Das Land werde sich neuen Standards und Regeln unterwerfen und transparenter mit Ausschreibungen für Geschäfte und mit Investoren umgehen müssen.

Gegner des Gesetzes in Russland jedoch befürchten Nachteile für den einheimischen Markt.

(dpa)


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JohannGmelin 10.07.2012 - 17:33

Ist nur eine "Gefälligkeit"....

Eigentlich uninteressant, da die Weltwirtschaft in Zukunft, anders läuft. Die USA, dieses bankrotte System, wird infolger ihres Niedergangs, sehr viel an Bedeutung verlieren, schreiben sogar die Propagandablätter der „City“ in der Kolonie brd...
http://www.focus.de/politik/ausland/usa/tid-26444/krisenland-usa-der-supermacht-geht-die-kraft-aus_aid_779024.html
Im Bild, „Obama der Vorzeigeneger für die „Westler“, („seht her, liebe Europäer und besonders die reeduktionierten brd-ler...)... bei UNS kann auch ein Neger Präsident werden, NICHT nur ein Weisser...“) (So ein Mist, bisher hat es immer geklappt und jetzt glauben es uns die EU-Indianer nicht mehr....)
Im Gefolge, die EU-Kolonien von „Goldmann-Sachs“ und Co. Dazu.....
Es wird Zeit, dass China im Verbund mit Indien und Russland, ein neues Betriebssystem für PC auf den Markt bringt !!
Wenn WINDOWS weggeräumt wird, ein Grosser Vorteil, für die Freie Welt !!


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