Online video hd

Смотреть красотки видео

Официальный сайт ejnews 24/7/365

Смотреть видео бесплатно

Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
Russland-Aktuell zur Startseite machen
suchen ►


Die erste Naht wir geschweisst: Start der Gaspipeline South-Stream am Schwarzmeerstrand bei Anapa (Foto: Itar-Tass)
Die erste Naht wir geschweisst: Start der Gaspipeline South-Stream am Schwarzmeerstrand bei Anapa (Foto: Itar-Tass)
Freitag, 07.12.2012

South-Stream-Start: durchs Schwarze Meer nach Italien

Anapa. Es geht los. Nahe dem Badeort Anapa sind die ersten Rohre für das Megaprojekt South Stream verschweißt worden. Die Pipeline soll russisches Gas durch das Schwarze Meer und auch türkische Gewässer bis nach Südeuropa bringen. Nur Putin verzögerte den Start etwas.

Am Ende war es Wladimir Putin selbst, der den Start von South Stream verzögerte. Über eine Stunde ließ er die angetretenen Gäste, Konzernmanager, Diplomaten und zahlreiche Journalisten warten, ehe er bei der Eröffnungszeremonie erschien.

Bei Russland-Aktuell
• Voscherau wird Aufsichtsratschef bei South Stream (20.03.2012)
• Pipelinestreit: EU und Russland schauen in die Röhre (01.12.2011)
• Ukraine möchte Pipeline South Stream an Land ziehen (16.09.2011)
• Türkei versperrt South Stream Einfahrt nach Europa (17.03.2011)
• Joschka Fischer erklärt den Russen die Weltlage (01.06.2011)
Dabei bedeutet dieser Tag für Putin selbst einen großen Triumph: Die 2.380 Kilometer Pipeline, die bei Anapa im Wasser verschwindet, sich durch das Schwarze Meer schlängeln soll, um im bulgarischen Warna wieder ans Ufer zu gehen und schließlich über Serbien, Ungarn und Slowenien im italienischen Tarviso anzukommen, verdankt ihre Entstehung zu einem guten Teil den Anstrengungen des russischen Präsidenten.

Jahrelang hat er Überzeugungsarbeit geleistet. Er hat versprochen, gedroht, und wo nötig, sich die Zustimmung der Transitländer mit großzügigen Lieferverträgen erkauft. Auch in Wien wurde er vorstellig und erreichte die Zustimmung Österreichs zu dem Projekt.

Ob es einen Abzweig ins österreichische Baumgarten geben wird, hat das aus Gazprom (50 Prozent), Eni (20 Prozent), EdF und Wintershall (je 15 Prozent) bestehende internationale Konsortium allerdings noch nicht entschieden.

Bei Russland-Aktuell
• Zweiter Strang von Nord Stream-Pipeline eröffnet (08.10.2012)
• Neue Energieroute: Erdgas auf dem Nördlichen Seeweg (06.12.2012)
• Pieper: Die Ostsee wird zum „Meer der Begegnungen“ (29.06.2012)
• Russland exportiert deutlich weniger Gas nach Europa (15.05.2012)
• South Stream: nicht Voscherau, sondern Warnig Chef? (02.04.2012)
South Stream sei ein wichtiger Bestandteil der Energiesicherheit Europas, betonte Putin stets. Der Gasstreit mit der Ukraine, der Europas Energieversorgung im Winter 2009 empfindlich traf, galt immer als Beweis für die Notwendigkeit der Leitung. Mit South Stream wird die Ukraine umgangen.

63 Mrd. Kubikmeter Gas jährlich soll die Pipeline befördern, das erste Gas wird bereits Ende 2015 erwartet. Dass es so schnell geht, ist ebenfalls Putin zu verdanken. Er hat Gazprom Dampf gemacht, den Bau unbedingt noch 2012 zu starten.

Kosten scheut Russland dabei nicht. Auf mindestens 16 Mrd. Euro wird der Baupreis geschätzt. Allein der 925 Kilometer lange Unterwasserabschnitt soll laut Alexej Miller rund zehn Mrd. Euro kosten.

Bis zu 2.250 Meter liegen die Rohre unter der Wasseroberfläche auf dem stark zerklüfteten Grund, zehnmal so tief wie in der Ostsee.

„Der Druck, der dort auf den Röhren lastet, entspricht etwa dem Gewicht von 16 Jumbo-Jets“, verdeutlicht Southstream-Sprecher Sebastian Sass die technischen Herausforderungen. Dafür ist die Giftstoffbelastung geringer, ein Aufwirbeln des Meeresbodens beim Verlegen daher weniger problematisch als in der Ostsee.

Bei Russland-Aktuell
• Bekommt Deutschland dank RWE Gas aus Turkmenistan? (20.04.2009)
• Nabucco-Pipeline: Energiesicherheit oder Milliardengrab (13.07.2009)
• Spezialeinheit der EU soll Nabucco-Pipeline bewachen (16.07.2009)
• Türkei und Rumänien interessiert an South Stream (28.09.2009)
• Türkei gibt grünes Licht für South-Stream Gaspipeline (20.10.2009)
Das Konkurrenzprojekt Nabucco, das eigentlich Gas aus Zentralasien nach Europa bringen sollte, hat South Stream mit dem Baustart weit hinter sich gelassen:

Dort ist wegen der unklaren Perspektiven vor kurzem RWE als Teilhaber ausgestiegen. Bis heute fehlen dem EU-Prioritätsprojekt feste Lieferzusagen. Zudem ist derzeit auch noch der Gaskonsum in den europäischen Ländern rückläufig.

Bei South Stream gibt man sich freilich optimistisch: Die Manager berufen sich auf eine Studie der Internationalen Energie Agentur. Demnach soll der Gasverbrauch von derzeit 340 Mrd. Kubikmetern auf weit über 500 Mrd. Kubikmeter im Jahr 2035 steigen. Die Leiterin der Agentur Maria van der Hoeven schränkt allerdings ein:

Der Gasverbrauch in Europa werde steigen, dies bedeutet aber nicht automatisch, dass die Europäer mehr russisches Gas konsumieren würden – denn auch der Wettbewerb steigt dank Schiefergas und LNG.



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Beachten Sie unbedingt die >>> Regeln für Leserkommentare. Sie können hier oder auch im Forum ( www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Freitag, 07.12.2012
Zurück zur Hauptseite








Containerumschlag im Hafen von St. Petersburg: Auf diese Weise importiert Russland vor allem - exportiert werden vorrangig Rohstoffe wie Öl, Gas, Metall und Holz.(Topfoto:Deeg/.rufo)


Mail an die Redaktion schreiben >>>



Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


    Mail an die Redaktion schreiben >>>



    Der Russland-Aktuell
    und RIA Nowosti
    Wirtschaft-Monitor

    17.03.2017 Seehofer: Bayern hofft auf günstige Konditionen für seine Unternehmen in Russland
    14.03.2017 Neue Android-Geräte mit vorinstallierten Viren verseucht
    13.03.2017 USA zu Kooperation mit Russland in Syrien bereit? Weißes Haus kommentiert
    07.03.2017 OPEC-Chef: Russland dürfte automatisch Kartellmitglied werden
    07.03.2017 Experten: Nuklearem Arsenal der USA droht Degradierung
    Schnell gefunden
    Neues aus dem Kreml

    Die Top-Themen
    Kommentar
    Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
    Moskau
    Parken: Moskaus Lizenz zum Gelddrucken
    Kopf der Woche
    Moskauer Polizei jagt Baulöwen nach vier Morden
    Kaliningrad
    Pech für Kaliningrader Glücksspielbetreiber
    Thema der Woche
    Russland in Syrien: Imagekorrektur per Krieg gegen IS
    St.Petersburg
    Ermordete Zarenkinder werden in St. Petersburg beigesetzt

    Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
    Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
    ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
    E-mail genügt
    www.Russland-www.Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

    Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
    www.sotschi.ru
    www.wladiwostok.ru, www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.zeit.ru





    Смотреть видео онлайн

    Смотреть видео hd онлайн