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Mittwoch, 14.11.2007
30 Sektanten erwarten in Erdhöhle den Weltuntergang
Pensa. Angehörige einer Sekte, die sich „Wahre russisch-orthodoxe Kirche“ nennt, haben sich im Gebiet Pensa in einen selbst gegrabenen unterirdischen Bunker zurückgezogen. Gegenüber den Behörden erklärten sie, sich freiwillig dort versteckt zu haben und drohen mit Selbstverbrennung, wenn jemand versuchen sollte, sie mit Gewalt herauszuholen.
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Die Erdhöhle befindet sich nahe des Dorfes Nikolskoje im Kreis Bekowo, berichtete RIA Novosti. Unter den 29 Sektierern sind vier Kinder, aber keine Einheimischen. Die Polizei unternehme gegenwärtig nichts gegen die Gruppe und sorge nur im Umfeld des Verstecks für Ordnung.
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Die lokale Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie am Wochenende ein Ermittlungsverfahren wegen „Bildung einer gegen das Persönlichkeitsrecht einzelner Bürger verstoßenden Gemeinschaft“ eingeleitet habe. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Sektenführer, der sich „Vater Peter“ nennt. Außerdem gäbe es bei einigen der Sektanten Verstöße gegen die Melderegeln zu beanstanden.
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Der unterirdische Rückzugsort der Gruppe sei mit einem Brunnen, einer Küche und Schlafnischen ausgestattet, heißt es in dem Bericht. die Gruppe erwarte dort den Weltuntergang.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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