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Donnerstag, 17.04.2008
Brücke in Kaluga stürzt ein – ein Toter, fünf Verletzte
Kaluga. Eine Auto-Brücke im Gebiet Kaluga, rund 160 Kilometer südlich von Moskau, ist heute Vormittag eingestürzt. Zwölf Menschen fielen in das Wasser des darunter hindurchfließenden Flusses Oka.
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Ein Mensch ertrank, fünf Menschen erlitten Verletzungen. Zum Zeitpunkt des Unglücks und bereits vorher wurde die Brücke technisch gewartet.
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Der Korrespondent der Moskauer Online-Zeitung „newsru“ weist darauf hin, dass auch Brücken der russischen Hauptstadt in beklagenswertem Zustand seien. Das Durchschnittsalter der Moskauer Straßen-Brücken betrage 30 bis 40 Jahre. 150 Brücken seien bereits 40 bis 70 Jahre im Betrieb.
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Moskauer Fachleute gehen davon aus, dass Brücken bei guter Wartung 80 bis 100 Jahre lang genutzt werden können. Wohl nicht zuletzt wegen des hohen Verkehrsaufkommens in der russischen Hauptstadt betrüge die „Dienstzeit“ der Moskauer Brücken allerdings maximal 50 Jahre.
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Stark beansprucht seien vor allem die Bolschoj Kamenny und die Moskworezki Brücken, die beide vor 70 Jahren gebaut wurden.
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Und auch die Nowoarbatski-Brücke, die die Paradestraße Nowy Arbat mit dem Kutusowski Prospekt verbindet ist bereits 51 Jahre im Dienst.
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