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Dienstag, 01.04.2008
Chlorunfall im Petersburger Bad zieht Kreise
St. Petersburg. Der Untersuchung des Chlorunfalls im Freizeitpark „Waterville“ werden offensichtlich Hindernisse in den Weg gelegt. Mehrere Ärzte weigern sich, den Geschädigten die entsprechende Diagnose zu stellen.
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Ein Mann beschwerte sich, der gerufene Arzt hätte nach dem Unfall am 26. März (wir berichteten) lediglich eine „allergische Reaktion“ festgestellt und die Verätzungen der Atemwege, Fieber, Husten und Schüttelfrost ignoriert.
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Auf Anfrage hin hätte der Arzt behauptet, es gäbe „eine Anweisung, keine Diagnosen zu stellen, die jenen Verätzungen ähneln könnten, die im Aquapark eingetreten sind“. Die Mutter eines 12jährigen Jungen gab an, der gerufene Notarzt hätte ihr keine schriftliche Bestätigung dagelassen, mit der sie nun vor Gericht ziehen könnte.
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Am 26. März mussten nach dem Besuch des Vergnügungsbades „Waterville“ in St. Petersburg mehr als 200 Personen ärztlich behandelt werden, darunter 180 Kinder. 20 Kinder mussten mit Verätzungen der Atemwege ins Krankenhaus. Offensichtlich war die Chlorbeigabe im Wasser zu hoch konzentriert gewesen.
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