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Dienstag, 29.01.2008
Deutscher Alkoholtest macht russische Straßen sicherer
Moskau. Alkoholtestgeräte von Dräger sollen die unzuverlässigen russischen Alkoholtester ersetzen. Derzeit werden die Geräte von Russlands Verkehrspolizei getestet. Ab 1. Juli sollen sie eingesetzt werden. Gleichzeitig steigt die zulässige Promillegrenze.
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Die bislang in Russland eingesetzten Alkoholtestgeräte weisen deutliche Schwächen auf. Unter anderem reagieren sie auf einige Medikamente und sogar auf Konfekt. „Sie haben sogar auf Aceton angeschlagen. Aceton wird aber mitunter vom Körper selbst produziert, vor allem bei Diabetes-Kranken“, verdeutlicht Wjatscheslaw Filaschichin, Narkologie-Arzt bei der Verkehrspolizei, das Problem.
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Mit den neuen, genaueren Messgeräten will die Verkehrspolizei auch den erlaubten Promille-Grenzwert anheben. Ab Jahresmitte soll in Russland die 0,3-Promille-Grenze gelten. Bislang durften sich Autofahrer nur nüchtern ans Steuer setzen.
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Allerdings gilt diese Regel nur in der Theorie. Tatsächlich ist Alkohol am Steuer eine der häufigsten Unfallursachen in Russland. Pro Jahr kommen bei Unfällen im Straßenverkehr rund 35.000 Menschen ums Leben. Dies ist eine der höchsten Pro-Kopf-Sterberaten Europas.
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