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Dienstag, 27.11.2007
Energiemesse „EMBIZ“ in Moskau gestartet
Moskau. Am Dienstag hat in Moskau die Messe für zukunftsweisende Technologien in der Energiebranche, „EMBIZ Moscow 2007“, begonnen. Drei Tage lang bietet die Ausstellung Interessierten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Zudem findet parallel eine Fachkonferenz statt.
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Erstmalig finde eine deutsch-russische Konferenz zu allen Fragen der Energie-Effizienz und erneuerbarer Energien statt, betonte Dr. Petra Opitz von der Deutschen Energie Agentur (dena) den Stellenwert der Veranstaltung. Bei ihrem einleitenden Vortrag wies sie zugleich auf das Energie-Einsparpotenzial beider Länder, insbesondere bei der Gebäudewirtschaft, hin.
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Anatoli Gordukalow, stellvertretender Abteilungsleiter für Energie-Effizienz im russischen Wirtschaftsministerium, räumte den bedeutenden Nachholbedarf Russlands beim Energiesparen ein. „Wir haben die energielastigste Wirtschaft aller Industrieländer“, erklärte Gordukalow. Russland verbrauche zur Herstellung eines Produkts dreimal mehr Energie als Deutschland oder Japan.
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Als einen Schritt zur Erhöhung der Energieeffizienz nannte er die geplante Schaffung von Konkurrenz auf dem Strommarkt vor. In Russland wird der Stromsektor bislang noch vom staatlichen Monopolisten RAO EES „Rossii“ kontrolliert. Allerdings soll das Unternehmen bereits im kommenden Jahr in mehrere Kraftwerkgesellschaften zerlegt werden.
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Zudem plant Russland nach Aussage von Nikolai Sorokin aus dem Landwirtschaftsministerium eine enorme Steigerung der Produktion von Biokraftstoffen. Die Raps-Produktion soll von derzeit 690.000 Tonnen auf 3 Mio. t im Jahr 2012 gesteigert werden.
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Die gesamte Produktion von Biodiesel (30.000 t) und Bioethanol (600.000 t) soll deutlich wachsen. Zukünftig sei die Produktion von 1,35 Mio t Biodiesel und bis zu 2,6 Mio. t Bioethanol möglich, teilte Sorokin mit.
(ab/.rufo)
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