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Donnerstag, 13.12.2007
Gefährlichste Autofahrer der EU im Baltikum unterwegs
Riga. Die gefährlichsten Autofahrer EU-weit sind auf den Straßen des Baltikums unterwegs. Dies ergab eine Untersuchung des Forbes-Journals. Besondere Aufmerksamkeit ist demnach in Litauen geboten. Dort kam es 2006 zu 759 tödlichen Unfällen.
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Bei einer Einwohnerzahl von 3,4 Mio. Menschen entspricht das 223 Todesfällen pro Million Einwohner. Nur wenig besser sieht es in Lettland aus. Dort liegt die Quote bei 177,4, Estland folgt mit 151,7 Toten pro Million Einwohner auf dem dritten Rang dieser traurigen Statistik.
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Insgesamt untersuchte Forbes 28 europäische Länder. Besonders sicher sind demnach Malta (24,7), die Niederlande (44,5) Schweden (49,2) und die Schweiz (49,6). Deutschland liegt mit einer tödlichen Unfallquote von 61,8 (insgesamt 5091 tödliche Unfälle) auf Platz 21 der Gefahren-Rangliste.
Die hohen Unfallquoten im Baltikum sind nach Ansicht von Experten nicht verwunderlich. Das starke Wirtschaftswachstum in den vergangenen fünf Jahren sorgte für einen gewissen Wohlstand unter der Bevölkerung und dem raschen Anstieg bei den Fahrzeugzahlen.
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Mit diesem Wachstum konnten die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur nicht standhalten, so dass viele Straßen in schlechtem Zustand sind. Hinzu kommt ein geringeres Risikobewusstsein bei vielen Autofahrern. Sowohl Trunkenheit am Steuer als auch überhöhte Geschwindigkeit sind die häufigsten Unfallursachen.
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Nicht eingeflossen in die Forbes-Untersuchung sind alle osteuropäischen Staaten außerhalb der EU. Allerdings birgt auch hier der Straßenverkehr ein erhöhtes Risiko. Vor allem Russlands Unfallbilanz liest sich erschreckend. Pro Jahr kommen etwa 35.000 Menschen – d.h. die Bevölkerung einer Kleinstadt – bei Unfällen ums Leben.
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Bei einer Bevölkerungsgröße von 141 Mio. macht dies eine Quote von 248,2. Dies liegt sogar noch über dem Wert von Litauen, dem „Spitzenreiter“ der Forbes-Statistik.
(ab/.rufo/Moskau)
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