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Dienstag, 01.04.2008
Kein Jelzin-Denkmal auf dem Lubjanka-Platz
Moskau. Der Moskauer Stadtrat, die MosGor-Duma, hat sich gegen die Aufstellung eines Jelzin-Denkmals auf dem Lubjanka-Platz im Zentrum der russischen Hauptstadt ausgesprochen.
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Ende vergangenen Jahres hatte die Galerie Art4.ru in einem öffentlichen Wettbewerb den Entwurf des Künstlers Dmitri Kawarga für ein Jelzin-Denkmal ausgewählt (Russland-Aktuell berichtete). Kawargas Skulptur veranschaulicht mit ihren wilden Formen das Chaos der 90er Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.
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Nach Abschluss des Wettbewerbs hatte die Galerie eine Genehmigung für die Aufstellung des Denkmals auf dem Lubjanka-Platz direkt vor dem Gebäude des russischen Geheimdiensts FSB beantragt.
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Offenbar ist die Stadt noch nicht bereit, ein so modernes Denkmal aufzustellen. Und auch Tatjana Djatschenko, Tochter des verstorbenen Ex-Präsidenten Boris Jelzin und angeblich Jury-Mitglied bei dem Denkmal-Wettbewerb, distanziert sich mittlerweile vom Gewinner.
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