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Donnerstag, 30.08.2007
Lada-Werk: Verkauf an Fiat oder Renault im November
Togliatti. Der Lada-Hersteller Avtovaz will im November einen ausländischen Autokonzern benennen, der in Zukunft als strategischer Investor und Inhaber einer Aktienmehrheit die Geschicke des größten russischen Autowerks lenken soll. In der engeren Wahl sind Fiat und Renault.
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Dies erklärte gestern der neue Avtovaz-Chef Alexander Pronin, der den Autohersteller nach dem Wechsel von Wladimir Artjakow auf den Posten des Gouverneurs von Samara vorerst kommissarisch leitet. „Im Herbst, voraussichtlich im November“ werde das Unternehmen seine Wahl treffen.
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Dem Großinvestor soll mittelfristig auch eine Aktienmehrheit an Avtovaz zukommen. Allerdings muss dazu noch das verworrene System der Über-Kreuz-Beteiligungen zwischen Avtovaz und dessen eigenen Tochterunternehmen entwirrt werden, was bislang den Einstieg eines ausländischen Partners verhinderte.
An der Reform der Eigentumsstruktur wird durch die staatliche Rüstungsholding Rosoboronexport gearbeitet, die das Autowerk gegenwärtig kontrolliert. 2009, so die Zeitung „Kommersant“, sollte es soweit sein.
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Mit Renault hatte Lada bereits eine Partnerschaftsvereinbarung ausgearbeitet, diese dann aber wieder auf Eis gelegt. Im Sommer wurde dann ein Angebot von Fiat bekannt.
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Beide Hersteller würden Lada beim Bau eines neuen Motorenwerks helfen und Plattformen für neue Fahrzeuge zur Verfügung stellen: Fiat für die Kleinwagenklassen A und B, Renault für B- und C-Modelle. Fraglich ist allerdings das Schicksal der von Avtovaz in der Zwischenzeit schon vereinbarten Zusammenarbeit mit dem Magna-Konzern.
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Der kanadischen Auto-Zuliefergigant hatte mit Avtovaz die Entwicklung und Produktion eines günstigen Fahrzeugs der C-Klasse (Golf u.a.) vereinbart.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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