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Montag, 22.10.2007
Lukoil friert wegen US-Sanktionen Ölprojekt im Iran ein
Moskau. Der Ölkonzern Lukoil hat die Erschließung der Lagerstätte Anaran im Iran eingefroren, teilte der Vize-Präsident des Unternehmens, Leonid Fedun, am Montag mit. Grund seien mögliche Sanktionen der USA, die Investitionen im Iran untersagt haben.
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"Wir haben eine große Lagerstätte im Iran erschlossen, aber können dort nicht arbeiten, weil es Drittländern verboten ist, über 20 Millionen USD zu investieren", sagte Fedun.
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Lukoil hat über seine Tochtergesellschaft Lukoil Overseas eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent an dem Projekt. Die übrigen 75 Prozent hält der norwegische Energieversorger Norsk Hydro.
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Nach amerikanischem Gesetz können US-Gerichte Firmen bestrafen, die sich nicht an das Embargo gegen den Iran halten und die Besitz in den Vereinigten Staaten haben. Lukoil ist die einzige russische Ölgesellschaft, die sowohl im Iran aktiv ist, als auch in den USA.
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Neben der Beteiligung am westiranischen Ölfeld Anaran will Lukoil sich eigentlich auch an der Erschließung zweier weiterer Lagerstätten beteiligen. Gemeinsam mit dem iranischen Staatskonzern NIOC sollen die Felder Mogan und Lali ausgebeutet werden.
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Zudem liefert Lukoil Öl über das Kaspi-Meer nach Iran. Im Gegenzug bekommt der Konzern Anteile an den iranischen Häfen im Persischen Golf, von wo aus er einen Teil des Öls weiter verschiffen kann.
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(ab/.rufo/Moskau)
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