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Freitag, 16.11.2007
Milliardenschäden nach Ölpest im Schwarzen Meer
Moskau. Die Ölpest nach den Tankerunglücken in der Meerenge von Kertsch hat ökologisch und wirtschaftlich katastrophale Folgen. Insgesamt wird der Schaden auf 304 Mrd. Rubel (8,7 Mrd.Euro) geschätzt.
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In die Summe fließe nicht nur der unmittelbare Schadenswert ein, sondern auch die langfristigen Folgen, die innerhalb der nächsten zehn Jahre beseitigt werden müssen, teilte der Direktor des staatlichen Fischfangkomitees für das Schwarze und Asowsche Meer, Nikolai Besirganin, mit.
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"Die Schadenssumme beinhaltet nicht nur den Tod der Fische, sindern den gesamten Problemkomplex, der mit der Entwicklung der Bioressourcen, darunter auch der Nahrungsbasis, d.h. dem Plankton, verbunden ist, sagte Besirganin. Er schloss nicht aus, dass die Schadenssumme noch nach oben korrigiert werden müsse.
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Durch heftige Stürme sind am Wochenende in der Meerenge von Kertsch fünf Schiffe gesunken, weitere zehn wurden beschädigt. Dabei liefen nach neuesten Informationen 1.200 Tonnen Schweröl und über 4.000 Tonnen Schwefel aus.
(ab/.rufo/Moskau)
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