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Mittwoch, 24.10.2007
Moskauer Bürgermeister: Zuzug in Hauptstadt begrenzen
Moskau. Der Moskauer Bürgermeister Luschkow will den ungeregelten Zuzug von Migranten in die russische Hauptstadt begrenzen. Er sei nicht gegen Migration an sich, so Luschkow. Vielmehr wolle er von der Praxis wegkommen, bei der Migranten die städtischen Behörden lediglich informieren. Luschkow möchte eine Praxis einführen, bei der die Migranten eine Erlaubnis der Behörden erhalten müssen, um in Moskau arbeiten zu dürfen.
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„Jeder ausländische Bürger, der in Moskau arbeiten will, muss eine Erlaubnis erhalten, die ihn berechtigt, maximal 90 Tage hier zu arbeiten. Dann kehrt er in die Heimat zurück und, falls nötig, kehr er an den bereits bekannten Arbeitsplatz zurück.“
Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow erklärte, Moskauer Unternehmen und Behörden müssten festlegen, wie viele Migranten sie beschäftigen wollten. Entsprechend viele Arbeitsgenehmigungen seien zu vergeben. Luschkow will außerdem verhindern, dass sich die Gastarbeiter langfristig in Moskau niederlassen.
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Laut Luschkow beträgt der Anteil der Migranten bei der örtlichen Meldepflicht 40 Prozent. Durch eine Begrenzung und Regelung des Zuzugs könnte auch die Verbrechensrate gesenkt werden und den Migranten könnten humane Wohnbedingungen und legaler Lohn geboten werden.
(cj/.rufo/Moskau)
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