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Montag, 15.10.2007
Putin und Merkel wollen Zusammenarbeit ausbauen
Wiesbaden. Während die Regierungskonsultationen in Wiesbaden weiterliefen, nahmen Wladimir Putin und Angela Merkel an der Schlussdiskussion des Petersburger Dialogs teil. Interessiert hörten sie sich Projekt-Entwürfe an.
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In der Arbeitsgruppe Politik, so Merkel, ging es hoch her. Und auch die Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt hatte Forderungen formuliert: So wie jetzt die Regierung Merkel ältere deutsch-russische Programme realisiere, müsse auch der Kreml für Kontinuität sorgen, wenn Wladimir Putin aus dem Amt scheidet. Merkel wie Putin sagten, sie wollten die Partnerschaft weiter ausbauen.
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Deutsche Investitionen könnten größer sein
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Eines der Fundamente dafür sei christliche Moral. Papst und Patriarch, sagte Putin, stimmten darin vollkommen überein. Putin dankte der deutschen Wirtschaft für deren sieben Milliarden Investitionen im nächsten Jahr. Allerdings: Eine einzige italienische Firma wolle in Sotschi fast zehn Milliarden investieren, sagte Putin.
Wegen Schneefalls in Moskau war Putin gestern Abend um Stunden verspätet in Deutschland eingetroffen. Er fuhr sogleich weiter zum Abendessen mit der Kanzlerin auf dem Weingut Hattenheim. Angela Merkel wollte mit Putin über Sanktionen gegen den Iran und die Lage im Kosovo reden, wo Russland gegen eine schnelle Unabhängigkeit ist.
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Projekte für die Zukunft sind geschmiedet
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Putin wollte unter anderem die amerikanischen Raketenabwehrpläne in Europa ansprechen. Beim Petersburger Dialog hatten gestern schon 200 deutsche und russische Promis gestritten und Projekte geschmiedet.
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Heute morgen wollten sich Putin und Merkel diese Entwürfe vortragen lassen und auch die Ergebnisse der alljährlichen deutsch-russischen Regierungskonsultationen absegnen. Putin will am Dienstag in Teheran sein. Gestern war berichtet worden, es sei dort ein attentat auf Putin geplant gewesen.
(gim/.rufo)
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