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Donnerstag, 06.12.2007
Die Abrissbirne kreist: Moskau reißt Plattenbauten ab
Moskau. Wohnhäuser mit einer Gesamtfläche von 20 Millionen Quadratmeter sollen in den kommenden Jahren bis 2025 abgerissen werden. Das hat die Stadt Moskau jetzt beschlossen. Der großflächige „Abrissplan“ betrifft alle fünf-, neun und zwölfgeschossigen Wohnhäuser im städtischen Besitz. Die Abrissbirne soll praktisch in allen Verwaltungsbezirken zuschlagen. Betroffen von der Aktion: Jeder fünfte Moskauer!
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Die aus den 70er und 80er Jahren stammenden Platten- und Backstein-Bauten entsprechen laut Experten nicht mehr den modernen Ansprüchen an eine Wohnanlage und sollen ersetzt werden.
Von Abriss und Neubebauung wird die Bauwirtschaft voraussichtlich in den kommenden 18 Jahren profitieren. Unter den Gewinnern könnte auch Jelena Baturina sein, ihres Zeichens Besitzerin des Baukonzerns Inteko, Gattin des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow und reichste Russin.
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Wegen der Nähe von Wirtschaft und Politik steht das erfolgreiche Tandem Baturina-Luschkow immer wieder in der Kritik russischer Medien, die der Bau-Managerin und dem Bürgermeister nicht nur einmal intransparente Geschäftsmethoden vorwarfen. Vor Gericht wehrten sich die beiden bisher jedoch erfolgreich.
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Luschkow ist seit rund 15 Jahren Moskauer Oberbürgermeister. Im Juni dieses Jahres war er zum fünften Mal auf dem Posten des Moskauer Bürgermeisters bestätigt worden. Nach Auslaufen seiner Amtszeit im Sommer 2011 wird er sich wahrscheinlich nicht mehr um den Posten bewerben. (cj/.rufo/Moskau)
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