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Montag, 25.08.2008
Saakaschwili: Kriegsschäden liegen bei 2 Mrd. USD
Tiflis. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat die Schäden des Militärkonflikts im Kaukasus auf zwei Milliarden USD geschätzt. Er beschuldigte erneut Russland, den Krieg ausgelöst zu haben.
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Der Einmarsch russischer Panzer nach Südossetien habe die Krise ausgelöst, behauptete Saakaschwili. "Von unserer Sicht aus antwortete das georgische Militär nur auf eine Invasion Russlands", erklärte er im Interview mit der "Financial Times".
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Die Financial Times verweist allerdings in dem Artikel auf eine Aussage des georgischen Generals Mamuka Kuraschwili unmittelbar vor der georgischen Militäroffensive am 7. August.
Kuraschwili hatte im Fernsehen erklärt, dass die georgischen Truppen "die konstitutionelle Ordnung in der abtrünnigen Teilrepublik wiederherstellen" wollen. Von russischen Panzern war keine Rede.
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Saakaschwili hingegen bestreitet nun die Worte seines Generals. Es sei keineswegs um die Besetzung Zchinwalis gegangen, sondern darum den Vormarsch der russischen Truppen zu verlangsamen, erklärte er. Damit habe Georgien Zeit gewinnen wollen, um die Weltöffentlichkeit aufzurütteln.
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Nach seinen Angaben hat der Konflikt gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft Georgiens. Den Schaden bezifferte er auf 2 Mrd. USD (1,4 Mrd. Euro). "Wir waren die am schnellsten wachsende Ökonomie weltweit, die nicht auf Öl basierte", erklärte Saakaschwili.
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