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Samstag, 17.01.2009
Sächsischer Dankesorden an Putin in Dresden verliehen
Dresden. Der russische Premierminister Wladimir Putin ist am Freitagabend in Dresden mit dem „Sächsischen Dankesorden“ ausgezeicnet worden. Den Orden erhielt Putin für "seinen Einsatz im Dienste der deutsch-russischen Beziehungen."
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Die Laudatio bei der feierlichen Ordensverleihung in der Dresdener Semperoper hielt Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. "Als Repräsentant des russischen Volkes haben Sie das Miteinander intensiviert", sagte Tillich.
Als Beispiel nannte er den Petersburger Dialog, der von Wladimir Putin und Gerhard Schröder Ende 2000 ins Leben gerufen wurde und inzwischen unter der Schirmherrschaft von Dmitri Medwedew und Angela Merkel steht.
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"Russen und Deutsche treffen sich dort regelmäßig, um die Beziehungen beider Länder auszubauen. Heute sind Deutschland und Russland echte Partner. Das haben wir Freiheit und Demokratie zu verdanken", erklärte Tillich.
Die Jahresversammlung des Petersburger Dialogs hatte 2006 noch unter der Schirmherrschaft von Putin und Angela Merkel in Dresden stattgefunden.
Kritik an der Ordensverleihung Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisierte die Auszeichnung scharf.
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Sie machte Putin für Kriegsverbrechen der russischen Armee in Tschetschenien verantwortlich.
Der frühere DDR-Bürgerrechtler und Theologe Friedrich Schorlemmer äußerte sich in der "Leipziger Volkszeitung" entsetzt über die Ordensverleihung.
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Vor seinem Abstecher nach Dresden hatte Putin in Berlin die Landwirtschafts-ausstellung "Grüne Woche" besucht und mit Kanzlerin Angela Merkel über den Gaskonflikt gesprochen. Auf seinem Programm standen auch Treffen mit europäischen Energieversorgern und deutschen Chefredakteuren.
(hg/rufo/Berlin)
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