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Donnerstag, 17.04.2008
Sotschi: Staatskonzern Olympstroi hat neuen Chef
Sotschi. Viktor Kolodjaschny, bisheriger Bürgermeister der Olympiastadt-2014, wird Chef des staatlichen Baukonzerns Olympstroi. Semjon Weinstock, der bisherige Leiter des Olympia-Bauers, geht offiziell „in Rente“.
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In den russischen Medien wird Semjon Weinstock Rücktritt als „Sensation“ gehandelt. Aber ganz überraschend kommt er vielleicht doch nicht. So spricht Dmitri Kosak, Minister für Regionalentwicklung, von einem „planmäßigen Wechsel“, der von Anfang an so abgesprochen war.
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Weinstock hätte seit September 2008, als der Staatskonzern gegründet wurde, „ausgezeichnete Arbeit“ geleistet, lässt Premierminister Viktor Subkow, der das Olympia-Vorbereitungskomitee anführt, verlauten. „In Rente“ sei Weinstock auch von seinem letzten Posten als Leiter von Transneft gegangen, hätte sich aber dazu überreden lassen, eine Zeitlang Olympstroi zu leiten.
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Es gibt aber auch andere Stimmen, und die sprechen von einem möglichen Konflikt zwischen Weinstock und dem Organisationskomitee „Sotschi-2014“. Auffällig ist zumindest, dass der Wechsel an der Spitze der Organisation, die für die Bauprojekte in der künftigen Olympiastadt zuständig ist, vier Tage vor dem Besuch einer Kontrollkommission des IOK über die Bühne geht.
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Die Zeitung „Wes Sport“ weist auf Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Verlagerung von Sportobjekten wie der Bobbahn und dem Freestyle-Park und bei der Umsiedlung von Einwohnern Sotschis hin, deren Grundstücke den Bau der Olympiastätten behindern.
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