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Progress-Raumfrachter brauchen jetzt nur noch sechs Stunden zur ISS. (Foto: newsru.com)
Progress-Raumfrachter brauchen jetzt nur noch sechs Stunden zur ISS. (Foto: newsru.com)
Donnerstag, 02.08.2012

Neues Flugschema: Raumfrachter in 6 Stunden auf ISS

Moskau. Am frühen Morgen hat ein neuer Progress-Raumfrachter an die Weltraumstation ISS angedockt. Ein neues Flugschema erlaubt es, die Reise von Raumschiffen auf sechs Stunden zu verkürzen. Bisher dauerte diese zwei Tage.

Das Andocken an die internationale Raumstation erfolgte um 05.18 Uhr Moskauer Zeit, verlautet aus der russischen Flugleitzentrale bei Moskau. Erstmals in der Geschichte sei es gelungen, ein beschleunigtes Schema einzusetzen.

Man habe „das neue Schema mehrere Jahre entwickelt, es auf der Erde getestet und mit den Kosmonauten erörtert“, sagte ein Experte gegenüber RIA Novosti. Nach dem erfolgreichen ersten „ernsten“ Einsatz solle es auch bei den nächsten Progress-Frachtschiffen angewendet werden.

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• Neues Andockmanöver an Weltraumstation ISS in Frage (26.07.2012)
• Sojus mit neuer Weltraumcrew an der ISS angekoppelt (17.07.2012)
• Russland beharrt auf drei Plätzen auf Raumstation ISS (18.07.2012)

Zeitersparnis dank Ende von Shuttle-Programm


Die Progress-Frachter sind dabei aber nur „Versuchskaninchen“, denn Ziel ist, die benannten Sojus-Raumschiffe, mit denen die Besatzungen der ISS transportiert werden, damit ins All zu schicken. Das würde den Raumfahrern erheblich das Leben erleichtern, die bisher zwei Tage in der engen und kalten Kapsel ohne vollwertige Ernährung ausharren müssen.

Das beschleunigte Flugschema sei schon zu Sowjetzeiten getestet, aber „aus verschiedenen Gründen nicht übernommen worden“; man habe es beim Zwei-Tage-Schema belassen.

Möglich wird der 6-Stunden-Flug dadurch, dass die ISS nach dem Ende des US-Shuttle-Programms auf eine höhere Umlaufbahn versetzt werden konnte (400 statt 350 Kilometer). Vorher hatten die Sicherheitsbestimmungen der NASA dies nicht zugelassen.

Statt 34 Erdumkreisungen werden nun nur noch vier benötigt, um zur ISS zu gelangen.

13 Kilo frisches Obst


Die „Progress M-16M“ hat 2,6 Tonnen Fracht an Bord. Neben den üblichen Lebensmitteln und Komponenten für wissenschaftliche Versuche bekommen die sechs Besatzungsmitglieder (drei Russen, zwei Amerikaner und ein Japaner) Päckchen von ihren Familien und Psychologen und… 13 Kilo frisches Obst und Gemüse.

Die Raumfahrer werden mehrere wissenschaftliche Versuche, unter anderem mit Pflanzensamen, vornehmen. Die verkürzte Flugzeit soll auch die Reinheit der Experimente erhöhen.



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Paulsen-Consult 04.08.2012 - 16:31

Bleiben Sie verständlich, Jich!

Das versteht man wieder kein Mensch!


jich 04.08.2012 - 15:20

Achso

Sie verstehen unter ´Menschenrechtlern´ moralische Mülltonnen wie Alexeeva oder Ponomarjov und unter ´kämpfen´ das Enttarnen derer Heuchelei, asozialer und anti-russischer Aktivitäten wie das Lobbyiren der ´Rückgabe´ der Kurillen-Inseln an Japan?

Grantososy der ehemaligen Sowjetrepubliken und ´Radio Free Europe´- und ´Voice of America´-Hörer, US-Borschaftsbesucher und Teilnehmer der ´4th of July´-Feiern vereinigt euch!


Paulsen-Consult 04.08.2012 - 13:43

Wieso

Ich kämpfe doch gar nicht gegen Menschenrechtler, das ist doch ihr Job!


jich 04.08.2012 - 12:31

soeine schöne Raumkapsel eigenet sich nicht zum Kampf gegen Menschenrechtler

Dann lassen Sie den Kampf doch sein!


Paulsen-Consult 04.08.2012 - 10:20

Lieber Jich,

soeine schöne Raumkapsel eigenet sich nicht zum Kampf gegen Menschenrechtler - noch nicht einmal in satirischer Form.

Mich würde interessieren warum die Umlaufbahn vorher nur in 350 km Höhe und nicht wie jetzt in 400 km sein durfte? Besteht die Gefahr, dass die Raumstation abfliegt - oder was war der Grund?


jich 03.08.2012 - 21:27

Das würde den Raumfahrern erheblich das Leben erleichtern, die bisher zwei Tage in der engen und kalten Kapsel ohne vollwertige Ernährung ausharren müssen.

Wieso schweigen nur Menschenrechtler? Hat der Superschurke Putin etwa alle mit Polonium vergiftet?

In bester stalinistischen Tradition werden talentierte und freiheitsliebende ASTROnauten in einer unbeheizten Folterkapsel eingesperrt und mehrere Tage nur mit Wasser und Brot gefüttert ehe sie in dem Weltraumgulag ankommen, wo sie in unvorstellbar menschenunwürdigen Umständen monatelang am gleichen Ort festgehalten werden und Zwangsarbeit verrichten müssen! Manchmal müssen die tapferen Helden als Versuchskaninchen in Experimenten fundieren, die es nicht einmal in Hitlers KZs gab!!!!!


Das glorreiche Star Wars Programm des republikanischen Starpräsidenten und demokratischen Ölmultis G.W. Bush sr. muss SOFORT reanimiert werden, damit die dunkle Seite der Sojus-Todestransporte endlich der Vergangenheit angehört!

Wir fordern Entsojusifizierung JETZT!


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