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Mittwoch, 27.07.2005
Olympia-Bewerbung: Nach Moskau nun Sotschi
Moskau. Nach der Niederlage Moskaus mit seiner Bewerbung für die Olympiade 2012 bewirbt sich Sotschi für die Austragung der Winterspiele 2014. Übereilig stimmte das russische Olympische Komitee der Idee zu.
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Es scheint eine Mode unter russischen Sportfunktionären geworden zu sein, sich für die Austragung der Olympischen Spiele zu bewerben - unabhängig davon, wie die Aussichten auf einen Erfolg sind. Immerhin ist der Antrag eine gute PR-Aktion. Wie russland-aktuell.RU beim russischen Olympischen Komitees erfuhr, wurde die Bewerbung am Dienstag an das IOC gesandt – zwei Tage vor Bewerbungsschluss.
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Garantiert Schnee
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Sotschis Bürgermeister Viktor Kolodjaschni erwartet vom Staat finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,5 bis 2 Mlrd. Dollar (1,3 bis 1,7 Mlrd. Euro) und garantiert, den Rest von der veranschlagten Gesamtkosten von 5 Mlrd USD (4,2 Mlrd. Euro) für die Vorbereitung der Olympiade selbst aufzubringen. Außerdem liege in den Bergen im Hinterland garantiert genügend Schnee.
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Sotschi bewirbt sich schon zum dritten Mal um die Spiele. Die vorherigen Versuche, den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2002 und 2006 zu bekommen, verliefen leider erfolgslos. Am Donnerstag erscheit eine Lister aller Bewerber. Wahrscheinlich werden die Städte Annecy (Frankreich), Salzburg (Österreich), Sofia (Bulgarien), Pyeongchang (Südkorea), Almaty (Kasachstan) und Borschomi (Georgien).
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Noch gibt es in Sotschi und dem im Hinterland gelegenen Wintersport-Ort Krasnaja Poljana nicht die nötige Infrastruktur für eine Olympiade. Aber selbst bei einer Niederlage im bevorstehenden Kampf um die Spiele könnte das Schwarzmeer-Seebad profitieren. Wie Moskau wird auch Sotschi auf jeden Fall seine Infrastruktur ausbauen – und zusätzliche Touristen anlocken, die das Baden im Meer mit Wintersport im Kaukasus kombinieren wollen.
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(kam/.rufo)
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