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| Wegen des lieben Geldes lassen sich die Russen eher keine grauen Haare wachsen (Foto: Deeg/.rufo) | |
Donnerstag, 01.10.2009
Russen machen sich am wenigsten Sorgen ums Geld
Moskau. 70 Jahre Nicht-Kapitalismus haben ihre Spuren in der Psyche der Russen hinterlassen: Im internationalen Vergleich machen sie sich am wenigsten Stress wegen Geldsorgen. Dafür nervt sie eher ihre Familie.
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| \"Geld ist eine komische Sache: Entweder man hat keines, oder man hat gar keines\" (Michail Schwanezki) |
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Nur 15 Prozent der Russen empfinden Stress wegen finanzieller Probleme. Damit sind sie international die Sorglosesten im Umgang mit dem Geld. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine internationale Umfrage, die laut eines CNN-Berichts die Zeitschrift „Reader‘s Digest“ in 16 Ländern durchführte.
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In Ostasien sind die Geldsorgen besonders schlimm Je 150 Probanden konnten dabei zwischen den Haupt-Stressreizen „Geld“, „Familie“, „Gesundheit“ und „Weltlage“ wählen.
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Weltweit gesehen brachten es die Geldsorgen auf den ersten Platz. Besonders hart bedrängt die Malaysier ihrer finanzieller Spielraum, wo 58 Prozent diese Variante ankreuzten. Die Nachbarn in China und Singapur teilten sich mit 55 Prozent Platz zwei vor den USA mit 48 Prozent.
Die Russen bedrückt eher das Familiäre „Heute reich, morgen arm“ und „wie gewonnen, so zerronnen“ scheinen auch bei Franzosen und Italienern weitverbreitete Anti-Stress-Devisen zu sein: Sie rangierten mit 18 bzw. 19 Prozent hinter den Geldstress-resistenten Russen. In allen drei Ländern rückte dafür die liebe Familie als Haupt-Stresserreger auf Platz 1.
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Die Deutschen scheinen hingegen ihre Finanzen und Familienverhältnisse besser in Ordnung zu halten. Dafür plagt sie der Weltschmerz: 47 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen gaben an, psychisch unter der Weltlage zu leiden.
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