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| Spartak Moskau und Moskwa wurden den Erwartungen der Fans nicht gerecht. Foto: newsru.com. | |
Dienstag, 29.04.2008
Siebter Spieltag: Regenschlacht im Fernen Osten
St. Petersburg. Das letzte Wochenende erbrachte in der russischen Elitefußballliga einen handfesten Schiedsrichterskandal, den weiteren Siegeszug der Kasaner und eine ausgemachte Schlammschlacht in Wladiwostok.
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Lutsch-Energija muss wohl bald um seinen Ruf als stärkste Heimmannschaft bangen: Auf einem Boden, der besser zum Wasserball-, denn zum Fußballspielen geeignet war, mussten sich die Blaugelben den Armeekickern aus Moskau mit 1:3 geschlagen geben.
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Damit holt sich ZSKA als einzige Mannschaft im Fernen Osten zwei Mal in Folge drei Punkte ab, und Lutsch-Energija zeigt immer mehr Heimspielschwäche. Trotz Regengüssen wie aus Eimern ergab sich ein torreiches und gar nicht so übles Spiel, was im Vorfeld so niemand erwartet hätte.
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Rubin stellt neuen Rekord auf
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Mit Spannung war das Duell zwischen den beiden Tabellenführern Rubin Kasan und Dynamo Moskau erwartet worden. Dynamo zeigte auf eigenem Platz, besonders in der ersten Hälfte, ein unerwartet schwaches Spiel.
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Noch vor dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste zwei Tore geschossen; diesen Vorsprung verwalteten sie gekonnt und fuhren mit diesem 2:0 den siebten Sieg in den sieben ersten Saisonspielen ein – Rekord in der russischen Premierliga.
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Spartak kommt wieder nicht über ein Remis hinaus
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Mit einem Pfeifkonzert begleiteten die Fans die Moskauer Spartakianer aus dem eigenen Stadion, nachdem sie gegen den FC Moskwa eine eher schwache Leistung hingelegt und nur ein 1:1-Remis herausgeholt hatten. Experten sind der Ansicht, der Vizemeister des Vorjahres und Rekordmeister der Premierliga zeige in dieser Saison bisher „eintönigen, grauen und undefinierten“ Fußball.
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Die Ideen von Stanislaw Tschertschessow, einer an sich starken Trainerpersönlichkeit, kommen bei den Spielern nicht an. Die Fans vermissen den traditionellen „spartakianischen“ Angriffsfußball – über das Pfeifen müssen sich die Kicker also nicht groß wundern.
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Loko kriegt keinen Dampf in den Kessel
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Ebenfalls Unentschieden ging die Partie zwischen Lokomotive Moskau und Spartak Naltschik aus. Hier gab es kein einziges Tor. Die Chance zum Sieg verdarb sich Loko kurz vor Schluss selbst, als sie einen Elfmeter vergaben.
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Trainer Rachimow war sauer nach dem Spiel. „Mir gefällt nicht, wie wir spielen, das ist kein Fußball“, ließ er verlauten. Seiner Meinung nach fehlt Loko die Abstimmung in der Mannschaft und die nötige Technik.
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Chimki mit dem ersten Saisonsieg
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Von der Null in der Zeile „Gewonnene Spiele“ hat sich nun auch Chimki verabschiedet. Am Wochenende reichte es zu einem 1:0 gegen die plötzlich völlig desolaten „Flügelchen“ aus Samara. Wenn Chimkis Abwehr schlecht war, so war Samaras Angriff unter aller Würde. Aus dieser Konstellation heraus nutzten die Moskauer Vorstadtkicker ihre einzige Torchance.
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Saturn zeigte Charakter in Tomsk und bezwang die Westsibirier verdient mit 1:0. Saturn zeigte sich engagiert, als seien sie zuhause auf dem eigenen Feld. Die Initiative wechselte nur für kurze zehn Minuten zu den Gastgebern, die damit aber rein gar nichts anzufangen wussten.
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Juran sieht Verschwörung gegen Schinnik
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Und jetzt zum Skandal des Spieltags: Beim Spiel Amkar gegen Schinnik (es ging 2:0 für das Heimteam aus) zeigte Schiedsrichter Maxim Lajuschkin sage und schreibe 13 gelbe und zwei rote Karten, womit er den russischen Meisterschaftsrekord einstellte.
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Sieben „Senfpflaster“ sahen die Kicker aus Jaroslawl, einer von ihnen musste gar vom Platz. Chefcoach Sergej Juran platzte in der Pause der Kragen; fast hätte er sich auf den Unparteiischen gestürzt.
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Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach er von einer Verschwörung gegen sein Team. „Irgendwer will Schinnik nicht in der Premierliga haben, wie schon vor zwei Jahren“, ließ er verlauten (zur Erklärung: 2006 war Schinnik abgestiegen). Der russische Fußballverband will eine Untersuchung der Vorwürfe vornehmen.
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Und zu guter Letzt: Zenit und Terek hatten wegen Zenits Auftritt im UEFA-Pokal spielfrei; die Begegnung wird am 16. Juli nachgeholt. In der zentralen Begegnung des nächsten Spieltags treffen am Freitag Rubin und Spartak Moskau aufeinander. Die aktuelle Tabelle befindet sich, wie immer, auf unserer Fußball-Seite.
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