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| Medwedew bei einer Rede vor Spitzenmilitärs in Moskau (Foto: Archiv/.rufo) | |
Freitag, 08.01.2010
Medwedew: Banditen hart vernichten, Leben normalisieren
Moskau. Der Kreml will gegen den Untergrund im Kaukasus hart vorgehen. In einem Gespräch mit dem FSB-Inlandsgeheimdienstchef kündigt der russische Präsident Medwedew an, "Banditen hart und systematisch zu vernichten."
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"Man muss sie einfach vernichten", sagte Medwedew bei dem Treffen mit FSB-Chef Alexander Bortnikow, das teilweise im russischen Fernsehen gezeigt wurde. Dies müsse hart und systematisch betrieben werden.
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Man dürfe sich durch Meldungen über Erfolge, die es in Wirklichkeit gar nicht gebe, nicht zu falschen Einschätzungen verleiten lassen. "Der kriminelle Untergrund existiert noch", sagte Medwedew zu dem Geheimdienstler.
"Es muss auf voller Breite gehandelt werden. Wo es Spuren von Banditen gibt, muss man sie aufspüren und vernichten", so Medwedew.
Medwedew verspricht "normale Lebensbedingungen" Zugleich müsse der Staat sich aber auch um die soziale und wirtschaftliche Entwicklung im russischen Nordkaukasus kümmern. "Unsere Aufgabe ist es, normale Lebensbedingungen in unseren südlichen Republiken zu schaffen", versprach Medwedew.
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Terrorwelle ist eine kaukasische Sonderform des Wahlkampfes Das Treffen Medwedews mit Bortnikow fand vor dem Hintergrund neuer Terroranschläge in der kaukasischen Teilrepublik Dagestan statt, gegen die der Staatsapparat bisher machtlos zu sein scheint.
Die Terrorwelle sei ein Versuch verschiedener Gruppen, die Neubesetzung des Präsidentenamtes in Dagestan für sich zu beeinflussen, sagen Kaukasuskenner.
Auch aus anderen Kaukasus-Gebieten werden immer wieder Terrorakte gemeldet. Betroffen sind vor allem die von nichtrussischen Ethnien besiedelten
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islamischen Gebiete im Osten des Kaukasus in Richtung Kaspisches Meer, wo Armut, soziale Ungerechtigkeit und offene Korruption das Leben beherrschen. Die lokalen Clankriege werden oft von moskauer Interessengruppen geschürt und genutzt.
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