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Mittwoch, 10.03.2010
Deutschland übergibt Mordverdächtigen an Russland
Moskau. Deutschland hat den Kaukasier Dawud Dawudow an Moskau ausgeliefert. Dawudow wird verdächtigt, an einem Mordanschlag auf einen russischen Politiker beteiligt gewesen zu sein. In Deutschland saß Dawudow wegen anderer Verbrechen ein.
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Dawudow soll versucht haben, den Abgeordneten des dagestanischen Parlaments Magomed-Rasul Omarow zu ermorden. "Es ist bewiesen, dass Dawudow am 22. April 2002 mit einer Gruppe anderer Leute einen Mordanschlag auf den Abgeordnetn der Nationalversammlung von Dagestan Omarow verübt hat", sagte die Sprecherin der russischen Generalstaatsanwaltschaft Marina Gridnewa.
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In Deutschland wurde Dawudow 2007 verhaftet. Wegen Raubs und Diebstahls musste er eine Gefängnisstrafe absitzen. Im vergangenen Jahr stellte Russland den Auslieferungsantrag.
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"Weil sich Russland in den Beziehungen zu unseren ausländischen Partnern, u.a. in den Beziehungen zu unseren Kollegen in Deutschland als verlässlicher Partner erwiesen hat, haben die deutschen Behörden im Februar die Herausgabe bewilligt", sagte Gridnewa. Ihren Angaben nach ist Dawudow bereits in Moskau.
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