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Donnerstag, 11.03.2010
Freier Luftraum: Privatpiloten von der Kette gelassen
Moskau. Piloten der Allgemeinen Luftfahrt – wie Sport- oder Privatflieger – brauchen in Zukunft in Russland keine Genehmigung für jeden Flug mehr einholen. Dafür sollen die Kontrollen und die Auslese unter den Piloten selbst verschärft werden.
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Wie der Leiter der Luftfahrtbehörde RosAviazia Alexander Neradko heute bei einem Treffen mit Premierminister Wladimir Putin erklärte, wird der Luftraum in Russland demnächst in drei Klassen geteilt. Die ersten beiden Klassen sind für Flüge in großer Höhe reserviert, für die Flieger weiterhin eine Genehmigung für jeden Flug einholen müssen.
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Für Flugbewegungen in der dritten Luftraumklasse ist hingegen in Zukunft nur noch eine Benachrichtigung der Luftaufsicht durch die Flugzeugführer notwendig. „Leichtflugzeuge können die Benachrichtigung absetzen und innerhalb einer Stunde starten“, so Neradko. Die Verantwortung für das Vermeiden von Zusammenstößen in der Luft liege dann aber voll bei der Besatzung des Kleinflugzeugs.
Auf Putins Nachfrage, wie es denn dann um die Sicherheit bestellt sei, erklärte Neradko, unter den russischen Privatpiloten seien leider auch „viele gewissenlose“. Seine Behörde werde deshalb zusätzliche Schritte zum Ausschluss derartiger Risiko-Piloten aus der Fliegergemeinschaft unternehmen.
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Die neuen Luftraumregeln sollen deshalb erst nach der im Laufe dieses Jahress erwarteten Verschärfung der Piloten-Kontrolle umgesetzt werden.
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