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Der Tod des russischen TV-Journalisten Igor Korneljuk belastet die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew weiter (Foto: TV)
Der Tod des russischen TV-Journalisten Igor Korneljuk belastet die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew weiter (Foto: TV)
Dienstag, 17.06.2014

Russischer Journalist in Ostukraine getötet

Moskau. Die Gasgespräche zwischen Russland und der Ukraine sind geplatzt, eine Gas-Pipeline in Poltawa auch. Kiew wittert einen Anschlag, die Gefechte im Osten gehen weiter. Dabei kommt auch ein russischer Journalist ums Leben.

Igor Korneljuk, Korrespondent des russischen staatlichen Fernsehsenders WGTRK, ist in Lugansk ums Leben gekommen. Das Fernsehteam geriet an einem Straßenposten der Separatisten unter Beschuss durch Minenwerfer. Korneljuk wurde dabei schwer verletzt und erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Laut dem Taxifahrer, der das Fernsehteam zum Unglücksort fuhr, ist auch der Tonregisseur Anton Woloschin bei dem Angriff ums Leben gekommen. Dieser dementierte die Meldung später allerdings selbst auf seiner Facebook-Seite.

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• Russland spricht von Flüchtlingschaos an der Grenze (05.06.2014)
• Ostukraine: Separatisten schießen Armeehubschrauber ab (29.05.2014)
• Donezk: Entscheidungsschlacht um den Flughafen (27.05.2014)
• Ukraine: Die Wahl als Hoffnung auf ein Ende des Chaos (25.05.2014)
• Runder Tisch und leere Stühle in der Ukraine (14.05.2014)

Schwere Gefechte um Lugansk



Um die ostukrainische Gebietshauptstadt hatte es auch am Dienstag stundenlange Gefechte gegeben. Offenbar ist sie nach der Großstadt Mariupol, die die Nationalgarde am vergangenen Freitag unter Kontrolle brachte, das nächste Ziel der Offensive. Über die Zahl der Opfer gibt es offiziell keine Angaben. Augenzeugen sprechen von hohen Verlusten auf Seiten der Aufständischen.

Unterdessen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in Kiew Irina Geraschtschenko zur „Bevollmächtigten für die friedliche Beilegung des Konflikts in Donezk und Lugansk“ ernannt. Laut Poroschenko sollen die Kämpfe bis zum 22. Juni abgeschlossen werden. Anschließend will Poroschenko einen Waffenstillstand verkünden.

Danach soll es Verhandlungen über eine Entwaffnung der Aufständischen geben. Separatistenführer Wladimir Bolotow allerdings lehnte am Dienstag eine Aufgabe ab und bat erneut Moskau um Waffenhilfe.

Explosion einer Pipeline


Die Separatisten behaupten nach wie vor starke Positionen in Donezk, wo ihnen die Einnahme einer Filiale der ukrainischen Zentralbank gelang. Zudem verdächtigt Kiew sie, einen Anschlag auf eine Pipeline in Poltawa verübt zu haben. Die Leitung transportierte Gas nach Europa. Auf Bildern war eine über 200 Meter hohe Stichflamme zu sehen, die aus der Pipeline schlug. Das Energieministerium in Kiew erklärte „Terroristen“ stünden hinter dem Anschlag – gemeint sind damit die Anti-Regierungs-Milizen.

Der Katastrophenschutz teilte mit, die Explosion habe sich aufgrund einer undichten Stelle in der Pipeline ereignet. Die Gründe dafür sind noch unklar. Der Pipelinebetreiber UkrTransgas versicherte, der Transit nach Europa sei nicht gefährdet.



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Stoll 26.06.2014 - 06:06

Auch deshalb tot

In den deutschen Foren sind beauftragte deutsch schreibende Schreiber, wahrscheinlich auch die Redakteure von ru.aktuell, zum Ruhme Putins unterwegs.


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