Das Russische Klassische Staatsballett tanzt „Schwanensee“ und „Nussknacker“ zur Weihnachtszeit (Foto: Friedmann Agentur)
Donnerstag, 10.12.2009
Weihnachten und das Russische Klassische Staatsballett
Idar Oberstein. Alle Jahre wieder tourt das Russische Staatsballett zur Weihnachtszeit mit zwei Klassikern durch die Lande. Tschaikowskis „Nussknacker“ und „Schwanensee“ bieten noch immer den Stoff für Hoffnung und Träume.
Auf der literarischen Grundlage des Märchens „Der Nussknacker und der Mäusekönig“ von E. T. A. Hoffmann komponierte Peter Tschaikowski im Jahre 1892 den bis heute beliebten „Nussknacker“ und brachte ihn auf die Bühne des klassischen Balletts.
Ausgewählte Tourdaten Nussknacker:
12.12.09, Idar Oberstein, Stadttheater 17.12.09, Wetzlar, Stadthalle 23.12.09, Bad Homburg, Kurhaus Theater 25.12.09, Würzburg, Congress Centrum 26.12.09, Bremen, Glocke 02.01.10, Dortmund, Westfalenhallen Forum Goldsaal 08.01.10, Hamburg, CCH
Vom Nussknacker zum schönen Prinzen
Die Geschichte scheint einfach und zeitlos zugleich: Das junge Mädchen Marie lebt in guten Verhältnissen, ihr Vater hat stets eine offene Tür für seine Gäste, so auch am Heiligen Abend.
Marie bekommt einen Nussknacker geschenkt und schläft erschöpft von den Geschehnissen der Feier unter dem Weihnachtsbaum ein. Ihr Nussknacker führt derweil eine Schlacht gegen böse Mächte.
Als Marie aufwacht und davon erfährt, küsst sie dankbar ihren Nussknacker, woraufhin sich dieser in einen schönen Prinzen verwandelt. Träume werden wahr, das Gute hat gesiegt. Dafür scheinen wir besonders in der Weihnachtszeit empfänglich zu sein.
Prinzessin Odette und Prinz Siegfried im Schwanensee füreinander bestimmt
Auch im Ballett-Klassiker „Schwanensee“, der 1875 inszeniert wurde, geht es um Liebe und den Kampf gegen das Böse. Natürlich dauert es eine Weile, bis Prinz Siegfried und Prinzessin Odette ihr gemeinsames Glück genießen können, denn zuvor gilt es, den bösen Zauberer Rotbart zu besiegen.
In den Aufführungen des Russischen Klassischen Staatsballetts unter der Leitung von Konstantin Iwanow sollen ein modernes Bühnenbild und zeitgemäße Tänze dafür sorgen, dass Tschaikowskis Werke auch in der Gegenwart bestehen.
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