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| Der Kampf gegen die Kräfte der Finsternis ist nichts für schwache Nerven (Foto: www.newsru.com) | |
Mittwoch, 28.09.2005
Russische Vampire in deutschen Kinos
Moskau. Der Kampf zwischen den Kräften des Lichts und der Finsternis geht in Deutschland weiter. Am Donnerstag läuft der russische Fantasy-Blockbuster „Wächter der Nacht“ in den deutschen Kinos an.
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Vor langer Zeit, so die Geschichte des Films, gab es einen Krieg zwischen der Armee der Finsternis und der Armee des Lichtes. Da die Kräfte beider Seiten gleich stark waren, schlossen sie einen Pakt. Darin vereinbarten beide Parteien ein mehr oder weniger friedliche Koexistenz und, dass sie die normalen Menschen so wenig wie möglich stören würden.
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Am Wächter der Nacht schieden sich die Geister
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Die Wächter des Tages und die Wächter der Nacht sollen den Waffenstillstand überwachen, bis eine alte Prophezeiung erfüllt wird. Die besagt, dass irgendwann ein außergewöhnlicher Mann geboren wird, der sich für eine der beiden Seiten entscheidet, worauf diese dann die Überhand gewinnen wird. Der Fantasyfilm selbst spielt ausschließlich im modernen Moskau.
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In Russland sprachen Fans von der „Wiedergeburt des russischen Kinos“. Kritiker sind der Meinung, der Film sei eine schlechte Kompilation verschiedener Hollywood-Produktionen.
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Was die Bilder und Effekte angeht, erinnert der Film in der Tat stark an Hollywood. Die einzigen Unterschiede sind die typisch russische Umgebung (Häuser, Wohnungen, Autos) und die russischen Gesichter der Schauspieler. „Wächter der Nacht“ wirkt wie eine Mischung aus „Blade“ und „Matrix“ - mit einer Prise Selbstironie, die den beiden Filmen fehlt. Nur die Schleichwerbung für Nescafe und den russischen Mobilfunk-Anbieter MTS gab es bisher in keinem Hollywood-Film.
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16 Millionen Dollar eingespielt
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Die kommerzielle Erfolgsgeschichte von „Notschnoi Dosor“ begann vor sieben Jahren an, als der gleichnamige Roman von Sergej Lukjanenko veröffentlicht wurde. Im vergangenen Frühling schlachtete Regisseur Timur Bekmambetow das Buch für eine Verfilmung aus.
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Im Vergleich zur Vorlage gibt es in der Filmhandlung viele Löcher. Die Macher haben sich dennoch nicht geirrt: „Wächter der Nacht“ kam dank einer massiven Werbe-Kampagne beim Publikum gut an und spielte in Russland 16 Millionen Dollar ein. 2005 ist der Roman in Deutsch, Englisch und Spanisch erschienen.
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„Wächter der Nacht“ ist insgesamt ein durchaus unterhaltsamer Streifen und bietet nette Effekte. Ein Film, bei dem man das Gehirn abschalten sollte, wenn man die Action genießen will.
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(ada/.rufo)
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