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Montag, 22.06.2009
Russland gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkriegs
Moskau. Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen wird heute in Russland an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion erinnert. Am 22. Juni 1941 um drei Uhr in der Frühe überschritten deutsche Truppen die sowjetische Grenze.
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Mit einer Schweigeminute haben im Siegespark in der Nacht mehrere Hundert Moskauer der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. Auf den Stufen des Weltkriegsmuseums wurden Kerzen aufgestellt, die zuvor am Ewigen Feuer an der Kremlmauer entzündet worden waren.
Die Aktion ist nur eine der zahlreichen Veranstaltungen, die heute an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 68 Jahren erinnert.
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Interessant ist zudem ein deutsch-russisches Projekt, das im Rahmen des Petersburger Dialogs geplant ist. Russische und deutsche Historiker wollen ein gemeinsames Geschichtslehrbuch herausgeben. Wie dieses aussehen soll, ist nach Angaben von Alexander Tubarjan, Direktor des Instituts für Geschichte an der Russischen Akademie der Wissenschaften, allerdings noch unklar.
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In Russland hat der Kreml erst kürzlich die Geschichtsdebatten um den Zweiten Weltkrieg erheblich eingeschränkt. Mit dem „Gesetz gegen die Geschichtsfälschung“ können nun vom offiziellen Standpunkt abweichende Geschichtsdiskussionen rechtlich verfolgt werden.
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