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Montag, 22.06.2009
Ex-Minister Surabow soll Botschafter in Kiew werden
Moskau. Russischen Medienberichten nach soll Ex-Sozialminister Michail Surabow neuer Botschafter in Kiew werden. Begründet wird dies mit dem breiten Spektrum an offenen sozialen Fragen zwischen Russland und der Ukraine. Surabow hat in Moskau allerdings keinen guten Ruf.
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Während seiner Zeit als Sozialminister ist Michail Surabow zum Feindbild von Millionen Russen geworden. In seine Amtszeit fiel die umstrittene Sozialreform, die Millionen Rentnern ihre Sozialvergünstigungen bei Medikamenten, im Nah- und Fernverkehr usw. kostete.
Nun könnte Surabow auch in der Ukraine zum roten Tuch werden; immerhin gilt der Job eines russischen Botschafters in Kiew nicht gerade als bequem. Der bisherige Botschafter hat sich in Kiew wegen seines undiplomatischen Verhaltens viele Feinde gemacht.
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Ob Surabow der bessere Diplomat ist, bleibt abzuwarten. Laut mehreren anonymen Quellen aus dem Kreml ist er wegen seiner Erfahrung im sozialen Bereich ausgewählt worden. „Millionen Menschen reisen von einem Land ins andere, arbeiten und lernen im Nachbarland. Da tauchen Fragen der Rentenversorgung, der Bildung und natürlich auch der Medizin auf“, sagte ein Kremlsprecher.
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Freilich gibt es in Moskau auch starke Vorbehalte gegen den Ex-Minister. Im Außenministerium bezeichnete man die Wahl als „merkwürdig“, ein Sprecher des Duma-Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten erklärte, er wolle Surabow „lieber nicht“ auf dem Posten sehen.
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