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Dienstag, 09.10.2007
Ausgehoben: Moskauer Bande wäscht 60 Milliarden Rubel
Moskau. Die Moskauer Polizei hat Mitglieder einer Bande verhaftet, die rund zwei Milliarden Euro gewaschen haben soll. Die Gruppe arbeitete für Kunden, die verbrecherisch erbeutetes Geld an den Steuerbehörden vorbeischleusen wollten. Dafür unterhielt die Bande in Moskau gleich mehrere Dutzend Briefkastenfirmen.
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Die Polizeibehörden der russischen Hauptstadt und die russische Finanzaufsicht FinMonitoring wurden bereits vor einem Jahr auf die Firmen aufmerksam, weil keine der observierten Firmen eine Produktion unterhielt oder Dienstleistungen anbot. Gleichzeitig gingen auf die Konten der Firmen regelmäßig große Summen ein.
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Die Ermittler stellten fest, dass Kunden auf die Konten der Firmen Geld einzahlten. Diese Beträge wiederum überwiesen die Firmen auf mehrere Dutzend Privatkonten in verschiedenen russischen Bankfilialen.
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Bei Hausdurchsuchungen wurden jetzt gefälschte Stempel von mehreren russischen Banken und staatlichen Institutionen sowie gefälschte Wechselformulare sichergestellt.
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Aus den beschlagnahmten Akten geht hervor, dass die Gruppe mehr als 7.000 illegale Banktransaktionen mit einem Volumen von mehr als 60 Milliarden Rubeln (rund 2 Milliarden Euro) durchgeführt hat. Die Ermittlungen dauern an.
(cj/.rufo/Moskau)
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