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Dienstag, 30.10.2007
BMW verlängert Kooperation mit Avtotor in Kaliningrad
Kaliningrad. Der deutsche Autobauer BMW wird auch weiterhin seine Fahrzeuge in Kaliningrad montieren lassen. Mit dem russischen Hersteller Avtotor wurde der Vertrag bis 2010 verlängert - trotz Vorwürfen über Zollbetrug.
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Die Kaliningrader Zollbehörde hat im September Klage gegen Avtotor eingereicht. Der russische Fahrzeugbauer wird beschuldigt 2 Mrd. Rubel (57 Mio. Euro) an Zollgebühren unterschlagen zu haben.
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Hintergrund ist eine Regelung, nach der Waren nur dann zollfrei zur Weiterverarbeitung nach Kaliningrad eingeführt werden können, wenn es durch die "Veredelung" eine entsprechende Wertsteigerung gibt.
Bei der Montage, u.a. für BMW, sei diese Quote nicht mehr erfüllt, argumentieren die Zollbehörden.
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BMW hatte im vergangenen Jahr 3.800 Fahrzeuge in Kaliningrad zusammenschrauben lassen. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2005. Insgesamt liegt die Projektleistung der Fabrik sogar bei 15.000 Autos.
(ab/.rufo/Moskau)
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